Tanzen wie die Cowboys bei der sechsten Country-Nacht

Country-Nacht mit "Desert Style" im Schützenheim des SV Wengern-Oberwengern an der Voßhöfener Straße in Wetter. Mehrere Line-Dancer-Gruppen aus der Region sorgten für Leben auf der Tanzfläche vor der Bühne. Foto: Jürgen Theobald
Country-Nacht mit "Desert Style" im Schützenheim des SV Wengern-Oberwengern an der Voßhöfener Straße in Wetter. Mehrere Line-Dancer-Gruppen aus der Region sorgten für Leben auf der Tanzfläche vor der Bühne. Foto: Jürgen Theobald
Foto: Jürgen Theobald
Stilgerechte Deko der Schützen des SV Wengern/Oberwengern und stimmungsvolle Party-Musik: Bei der sechsten Country-Nacht wurde das Schützenheim an der Voßhöfener Straße zum Tanzzentrum. Was auch and Band „Desert Style“ lag.

Wengern.  Alles richtig gemacht haben die Schützen des SV Wengern/Oberwengern 08/56 bei ihrer nun sechsten Country-Nacht. Das Schützenheim an der Voßhöfener Straße war liebevoll dekoriert, war spitze, und bei einem Tanz-Workshop konnte jeder zum Cowboy werden.

Herausragend muss man die Wüsten-Band nennen: Kaum zu glauben, dass „Desert Style“ aus Recklinghausen und nicht aus Nashville kommen. Die Frontleute Heidi Hofmann, Hannah Schilling und Toddy Saalmann sangen und spielten live so, dass man sofort ein Aufnahmegerät hätte mitlaufen lassen können.

Wer vom Country-Fieber gepackt wurde, konnte sich gleich vor Ort einen schicken Cowboyhut oder eine schneidige Silberschnalle für den Gürtel kaufen. Der Westernshop Silverado mit original US-Importen sorgte auch in den Nebenräumen für Flair.

Und einen Saloon gibt es im Schützenheim ja ohnehin. „Als wir damals unser Schützenheim renoviert haben, haben wir die erste Schießbahn halbiert. An dieser Stelle haben wir dann diesen Treffpunkt eingerichtet“, erzählt Dietmar Steinke, der stellvertretende Schatzmeister der Wengeraner Schützen. Entstanden ist ein Mini-Saloon mit Schwingtüren, Platz zum Line-Tanz und eine Fundgrube für US-Accesoires. Steinke war es auch, der das Country-Fieber in den Verein getragen hat. Denn sein Hobby war schon lange das „Linedancing“, der Gruppentanz der Cowgirls und Cowboys aus den USA.

Umzug als Chance für Schützen

Als seine Stammgruppe von Witten nach Wattenscheid umzog, brachte Steinke die übrigen Linedancer gleich mit in den Schützenverein. „Als dann ein Jubiläum anstand, habe ich die Country-Nacht vorgeschlagen. Anfangs waren einige skeptisch, doch die erste Mottonacht war ein voller Erfolg“, erinnert sich Steinke. Das war 2008.

Einige Country-Nächte haben die Schützen seitdem gefeiert; und auch die sechste Auflage am Samstag stellte wieder alle zufrieden. Die Stars and Stripes flatterten allerorten, beim Linedance machten fast alle mit. Und dass man zur Musik von „Desert Style“ richtig rocken kann, dass der Cowboyhut wackelt, ist sowieso klar. Will heißen: Einer siebten Auflage der Western-Party steht wohl nichts mehr im Wege.

 
 

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