Stork-Debatte „oberflächlich“

Wetter.  Die Debatte zum Thema Realisierung des Gewerbegebietes Am Stork „wird von einigen doch sehr populistisch, oberflächlich und verantwortungslos geführt“, so SPD-Fraktionschef John Fiolka in einer Presseerklärung. „Verantwortungslos, wenn nicht das Wohl der ganzen Stadt Wetter in die Abwägung einbezogen wird. Verantwortungslos, wenn nicht die Möglichkeiten, aus eigener Kraft zukunftsfähige Entwicklungsflächen für mittelständische Unternehmen, auch aus Wetter, zu erschließen, genutzt werden.“

Als der Flächennutzungsplan vor wenigen Jahren aufgestellt wurde, habe eine große Mehrheit im Rat für die Ausweisung von Gewerbeflächen gestimmt, auch für die Fläche Am Stork. Fiolka: „In den letzten Jahren scheinen einige doch sehr kurzsichtig und vergesslich geworden zu sein.“

Rat in der Verantwortung

40 Jahre lang habe der Rat es mit breiter Mehrheit für richtig gehalten, aus eigener Kraft Flächen für neue Unternehmen, für Arbeitsplätze in Wetter zur Verfügung zu stellen. Warum sei denn die Arbeitslosigkeit in Wetter besonders gering? Statt am Ruhrufer attraktives Wohneigentum zu bauen, habe man sich für die Ansiedlung von Gewerbe, für neue Arbeitsplätze entschieden. Die Ratsmehrheit sehe sich weiter in dieser Verantwortung, konsequent Entwicklungsmöglichkeiten für die Wirtschaft, den Erhalt und die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen. Fiolka: „Einige scheinen vergessen zu haben, dass ihr Blick durch ihre selbst angelegten Scheuklappen doch sehr eingeschränkt ist! Ihnen scheint entgangen zu sein, dass erste Unternehmer mangels bereitgestellter Entwicklungsflächen Wetter verlassen haben.“

 
 

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