Stadt dementiert Gespräche mit Logistikbetrieb

Wetter.  „Da ist nichts dran“, sagt Stadt-Pressesprecher Jens Holsteg zu Behauptungen, die Stadt Wetter sei möglicherweise mit einem Logistikunternehmen für das geplante Gewerbegebiet am Stork im Gespräch. Vor ein paar Jahren habe es einen Automobilzulieferer gegeben, der an einer Ansiedlung interessiert gewesen sei. Mittlerweile sei der aber in eine andere Stadt gegangen.

Die Stadt sei „erheblich dagegen, am Stork eine Spedition anzusiedeln“, so Holsteg weiter. Noch bis zum 1. August liegen die Unterlagen zu dem geplanten Gewerbegebiet öffentlich aus, können Bürger Anregungen und Kritik loswerden.

Zuletzt wurde auf eine Verkehrsanbindung zurück gegriffen, die ganz am Anfang schon einmal überlegt worden war. Ein Kreisel auf der Schwelmer Straße soll eine Verbindung zu der Gewerbefläche schaffen. Neu ist jetzt allerdings, dass diese Zufahrt etwas anders geführt wird, damit ein Waldstück am Stork unbehelligt bleiben kann.

Verkehr durch Silschede befürchtet

Gegen die Erschließung von der Schwelmer Straße her hat sich nun die Stadt Gevelsberg ausgesprochen, ganz so wie vor ein paar Jahren, als diese Variante schon einmal im Gespräch war. Gevelsbergs Bürgermeister Claus Jacobi fürchtet, dass viele Fahrzeuge die Auffahrt Gevelsberg nutzen würden und so der Verkehr durch Silschede führe.

In ihrer Stellungnahme spricht sich die Stadt Gevelsberg dafür aus, bei der vorletzten Lösung für eine Anbindung zu bleiben. Sie sollte durch das Gewerbegebiet Schöllinger Feld führen, war aber an der fehlenden Bereitschaft eines Grundstücksbesitzers gescheitert. Er sollte Fläche abtreten, damit der dortige Kreisel vergrößert werden kann.

 
 

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