Politik und BI ziehen an einem Strang

Herdecke..  Im Herdecker Rathaus haben sich Vertreter der Fraktionen auf Einladung von Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster und der Bürgerinitiative Semberg zum Austausch über die aktuelle Situation um den Neubau der Höchstspannungstrasse quer durch Herdecke getroffen. Dabei sprachen sich die Bürgermeisterin und die Politiker einstimmig gegen die von Amprion geplante Höchstspannungstrasse aus. Die Verwaltungsspitze der Stadt werde jegliche, ihr zur Verfügung stehende Möglichkeit ausschöpfen, die alternative Trassenführung ernsthaft und objektiv prüfen zu lassen, hieß es.

In dem anderthalbstündigen Gespräch wurde berichtet, dass der Rat voriges Jahr sowohl eine Anfrage an den Bundestag als auch an den Bundesrat verfasst habe. Die Herdecker fordern darin, in die Pilotvorhaben für Erdverkabelung im Drehstromnetz aufgenommen zu werden.

Zusammenkunft der Anlieger geplant

Die BI Semberg informierte im weiteren Gesprächsverlauf darüber, dass es kurzfristig eine Zusammenkunft mit den unmittelbar betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, deren Grundstücke mit Leitungen überspannt werden oder wo gar ein Strommast aufgestellt werden soll, mit dem Rechtsbeistand der BI-Semberg, Philipp Heinz, geben wird.

Vereinbart wurde auch „ein absolut gemeinschaftlich abgestimmtes Vorgehen gegen das geplante Vorhaben der Firma Amprion“, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative.

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