Nicht nur neue Zimmer, auch mehr Parkplätze

Am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke gibt es immer wieder Klagen über fehlende Parkplätze.
Am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke gibt es immer wieder Klagen über fehlende Parkplätze.
Foto: WP
Bei den Planungen für Neu- und Umbauten am Herdecker Gemeinschaftskrankenhaus rückt auch die Park- und Verkehrssituation in den Blick. Was fehlt sind Parkplätze.

Herdecke..  100 Millionen Euro will das Gemeinschaftskrankenhaus in den nächsten Jahren für neue Bettenhäuser und einen Funktionstrakt investieren. Obwohl Annika Rabe „nicht in Abrede stellen will, dass die beschriebenen Bauvorhaben notwendig sind“, hat die Leserin aus Herdecke bei der jüngsten Berichterstattung in dieser Zeitung ein Stichwort auf der Agenda der Klinik vermisst: die schon jetzt schwierige Parkplatzsituation am Krankenhaus in Ende. Wie soll das erst werden, wenn die Klinik auch noch gewachsen ist?

Annika Rabe fehlt der Hinweis, „dass eventuell ein Parkhaus statt des bisherigen, meiner Meinung nach schon heute überlasteten Parkplatzes gebaut werden soll.“ Wer schon einmal zu den neuralgischen Zeitpunkten wie der frühen Nachmittagszeit versucht habe, am Krankenhaus zu parken, wisse, wovon sie spreche.

400 Plätze reichen nicht

Das Gemeinschaftskrankenhaus hat aktuell 400 ausgewiesene Parkplätze – und durchaus die Absicht, im Zuge des Klinikumbaus auch deren Zahl zu erhöhen. Das ist auf Nachfrage in der Klinik zu erfahren. Die Bauordnung Nordrhein-Westfalen schreibe zwar aktuell nur 240 Parkplätze vor. Aber es ist für Krankenhausmitarbeiter wie Patienten und deren Besucher nicht zu übersehen, dass auch die 400 vorhandenen Plätze nicht ausreichen. Die meisten liegen auf dem großen Parkplatz unterhalb des Krankenhauses, wenige zudem in Richtung Haupteingang und einige noch hinter dem Kinderhaus. Meist reihen sich aber zusätzlich Fahrzeuge an den Straßen, die zum Krankenhaus führen.

80 Parkplätze mehr sollen es in Zukunft sein, kündigt Pressesprecher Michael Weimann an. Noch werde nach der besten Lösung gesucht. Das kann heißen, dass im Krankenhaus über ein Parkhaus mit Parkdecks nachgedacht wird. Das könnte aber auch auf zusätzlich ausgewiesene Plätze in der Fläche hinauslaufen. Die Entscheidung soll im Laufe des Jahres fallen, kündigt Weimann an.

Auf jeden Fall geändert werden soll die Anfahrt zur Notfallaufnahme. Krankenwagen passieren dabei zurzeit die auch von Fußgängern viel frequentierte Auffahrt zum Haupteingang. Hier soll die Situation entzerrt und eine separate Liegendanfahrt gebaut werden.

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