Lob von Experten für Wittens Biogasanlage und AHE aus Wetter

Ennepe-Ruhr..  In einer Ausgabe des Newsletters „Betrieb und Umwelt“ steht die Eröffnung der Biogasanlage in Witten im Blickpunkt. Zur Erinnerung: Ende Mai hatten Landrat Dr. Arnim Brux und AHE- Geschäftsführer Klaus Erlenbach Landesumweltminister Johannes Remmel vor Augen geführt, wie aus rund 25.000 Tonnen Biomüll 4,5 Millionen Kilowattstunden Strom sowie Kompost und Flüssigdünger werden. Remmel lobte: „Sie machen vor, was geht. Sie gehen voran. Ich wünsche mir, dass sich viele andere Kommunen hier bei Ihnen im Ennepe-Ruhr-Kreis ein Bild davon machen und Ihrem Beispiel folgen. Es wäre wünschenswert.“ Die Anlage sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie das Potenzial, das in der Zweitverwertung von Produkten und Stoffen, an der Schnittstelle zwischen Abfall und Energie stecke, genutzt werden könne. Der EN-Kreis hatte diesen Weg eingeschlagen, als es galt, die Entsorgung des Biomülls für die Zeit ab 2013 neu zu regeln. Kreisverwaltung und -politik dachten über neue Wege nach und prüften lange vor Fukushima die Produktion regenerativer Energie aus Biomüll. Ergebnis: Nach entsprechenden Ausschreibungen erhielt die AHE aus Wetter im Juni 2011 den Zuschlag für den Bau und einen 15-jährigen Betrieb der Anlage in Witten. Mit einer von RWE in Lüdenscheid in Betrieb genommenen Gasexpansionsanlage, die Druckreduktionen im Gasnetz zur Stromerzeugung nutzt, stellt der Newsletter ein weiteres Zukunftsprojekt vor. Weitere Themen: eine Ausweitung der Anzeigepflicht von Abfalltransporten, von der besonders Betriebe mit geringen Abfallmengen betroffen sein könnten, das Umweltüberwachungskonzept der Bezirksregierung Arnsberg und die EU-Industrieemissionen-Richtlinie.

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