Keine Pläne für Abriss der Gaskugel

Nicht bedroht: Die Gaskugel in Oberwengern-
Nicht bedroht: Die Gaskugel in Oberwengern-
Foto: Natalie Maag-Waniek

Wetter. In der Harkortstadt zählt er bereits seit langem zu den markanten Bauwerken: Der große Gasbehälter des heimischen Energieversorgers AVU.

Die Kugel an Oberwengerner Straße wird zwar nicht mehr benötigt. Durch ihre markante Bemalung ist sie aber dennoch zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Und nach Aussage des AVU-sprechers Jörg Prostka gebe es im Augenblick keine Abrisspläne.

Anders sieht es in Gevelsberg und Ennepetal aus, hier werden zwei markante Bauwerke schon bald von der Bildfläche verschwinden: Die AVU will in beiden Städten die großen Gaskugeln abreißen.

„Die Kugeln sind in diesem Jahr vom Netz genommen worden“, erläutert Jörg Prostka die Gründe und fügt hinzu: „Schon im vergangenen Jahr hat es keine Ein- und Ausspeisungen von Gas mehr gegeben.“

Die stählernen Bauwerke waren Mitte der 50er Jahre von der damaligen AGFU, dem Vorgänger der AVU, errichtet worden. Die Behälter sollten helfen, dem wachsenden Bedarf an Stadtgas (damals von Kokereigas) nachzukommen. Mit dem darin gespeicherten Gas konnten kurzfristige Spitzen abgefangen werden.

Ausreichend Kapazität

„Damals gab es zum einen den heutigen Gashochdruckring noch nicht. Und zum anderen gab es starre Lieferverträge“, erläutert Jörg Prostka. Mittlerweile biete das Leitungssystem ausreichende Kapazität auch in Spitzenzeiten, außerdem könne die AVU sehr kurzfristig zusätzliche Gasmengen einkaufen.

Einen genauen Abrisszeitpunkt für die beiden Kugeln in den Städten Ennepetal und Gevelsberg konnte Jörg Prostka nicht nennen.

 
 

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