Hoher Besuch am Herdecker Koepchenwerk

Die Halle des Koepchenwerkes  Herdecke
Die Halle des Koepchenwerkes Herdecke
Foto: WP
  • Minister Groschek kommt nach Herdecke
  • Arbeitsgemeinschaft lädt zur Ausstellung ein
  • Initiative bekommt „lobende Erwähnung“

Herdecke..  Das Schicksal des historischen Koepchenwerkes, das nach den Plänen der RWE abgerissen werden soll, interessiert nun auch NRW-Bauminister Michael Groschek (SPD). Seine Rundreise zu unterschiedlichen Orten auf der „Route der Industriekultur“ startet Groschek heute um 15 Uhr in Herdecke. Mit dabei sind Vertreter der Stiftung Industriedenkmalpflege, deren Aufgabe es nach eigenen Angaben ist, „hochrangige denkmalgeschützte Industrieanlagen zu bewahren, öffentlich zugänglich zu machen, einer neuen Nutzung zuzuführen“.

Zwei Stunden nach dem Ministerbesuch lädt die Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk zu einer Wanderausstellung mit dem Titel „Neuer Nutzen in alten Industriebauten“ ein. Bis zum 18. September zeigt die AG die von der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland zusammen gestellte Ausstellung in den Räumen der Ruhrgalerie an der Goethestraße 14. Geöffnet ist die Ausstellung mittwochs, 17 bis 20 Uhr, sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 14 Uhr. „Wir freuen uns auf viele Besucher, die sich darüber informieren können, was aus alten Industriebauten erstellt werden kann“, so Regina Schrader, Vorsitzende der AG. Für das Engagement zum Erhalt des­ ­Koepchenwerkes hat die AG in diesen Tagen eine „lobende Erwähnung“ der Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur erhalten. Die vergibt jährlich einen Preis für Erforschung, Erhalt oder Popularisierung technikhistorischer Objekte.

 
 

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