Höchstspannung ist Thema am WP-Mobil

Das Redaktionsmobil kommt am Donnerstag zum Thema Höchstspannungsleitung an die Nierfeldstraße 4.
Das Redaktionsmobil kommt am Donnerstag zum Thema Höchstspannungsleitung an die Nierfeldstraße 4.
Foto: WP
Sie fragen, wir suchen die Experten, die Antworten geben. Zum Thema Freileitungsausbau kommt das WP-Mobil am Donnerstag, 3. September, in die Nierfeldstraße 4 in Herdecke.

Herdecke..  Das Thema bewegt die Anwohner in Herdeckes Norden. Über 200 Bürgerinnen und Bürger kamen in der vergangen Woche zur Versammlung der Bürgerinitiative Semberg, die gegen die 380-KV-Freileitung, die über das Herdecker Stadtgebiet führen soll, mobil macht. Ziel der BI Semberg ist nun, 1500 Menschen zu bewegen, ihre Einwendungen gegen die Netzausbaupläne von Amprion an die zuständige Bezirksregierung zu richten.

Viele Fragen sind inzwischen schon gestellt und auch beantwortet worden. Doch vieles ist auch offen geblieben, weil vielleicht der passende Experte gerade nicht ansprechbar war. Die Redaktion will nun Ihre Fragen sammeln, um sie mit Hilfe von Experten – so weit dies möglich ist – zu beantworten. Aus diesem Grund wechseln wir am Donnerstag den Standort für unsere „Redaktion vor Ort“. Statt morgens im Kornspeicher für die Leser ansprechbar zu sein, kommen wir v on 16 bis 18 Uhr mit dem Redaktions-Mobil zur Nierfeldstraße. Dorthin, wo die Amprion-Freileitung aufgerüstet werden soll. Wo Masten bis zu 87 Meter in die Höhe ragen könnten, wenn der Ausbau genehmigt wird.

Eingeladen sind natürlich unsere Leser. Doch haben wir auch die Herdecker Parteien, die Bürgerinitiative Semberg sowie den Betreiber der Freileitung, Amprion, eingeladen. Zugesagt hat ihr Kommen bereits Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster. Und auch Planungsamtsleiter Daniel Matißik wird an diesem Nachmittag für Fragen zum Verfahren zur Verfügung stehen, auch wenn die Einwendungen nicht an die Herdecker Verwaltung gerichtet werden müssen, sondern an die Bezirksregierung. Im Technischen Rathaus der Stadt an der Nierfeldstraße werden die Einwände allerdings gesammelt.

Weitere Informationen zu diesem Verfahren finden Interessierte auf der Internetseite der zuständigen Behörde, der Bezirksregierung Arnsberg unter folgendem Link: www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/g/genehmigung_hochspannungsfreileitungen.

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