Herdecke rollt roten Teppich aus für Friedrich Harkort

Auf Tuchfühlung: Peter Götz vom Förderverein des Lionsclubs in Wetter und Veronika Riepe vom Zweibrücker Hof inmitten der Figuren.
Auf Tuchfühlung: Peter Götz vom Förderverein des Lionsclubs in Wetter und Veronika Riepe vom Zweibrücker Hof inmitten der Figuren.
Foto: WP
Kunstaktion des Lions Clubs zugunsten des Kinderschutzbundes. Die Hälfte von 125 Figuren ist verkauft. Ausstellung im Zweibrücker Hof läuft.

Herdecke/Wetter.  Sie kommen rum in Wetter und Herdecke, die hüfthohen Figuren in rot und blau und grau. So unterschiedlich die Farben, so einheitlich der Herr mit ­überein­andergeschlagenen Armen und toller Tolle: Bei der Sommerkunstausstellung auf Gut Schede gab Friedrich Harkort nur ein kurzes Gastspiel mehr am Rande. Jetzt sind die Figuren bis nächsten Dienstag im Foyer des Zweibrücker Hofes für sich allein zu finden. Die Eröffnung der Ausstellung war gut besucht.

Der Lions-Club für Wetter hat in Verbindung mit den Herdecker Lions den großen Sohn der Region Friedrich Harkort in Serie gehen lassen. 125 Mal soll der Industriepionier einen Käufer finden und damit die Kasse für den Kinderschutzbund klingeln lassen. Am Ende der Ausstellungseröffnung konnte Helmut Franzen, Motor der Kunstaktion, einen erfreulichen Zwischenstand bekannt geben: Drei weitere Skulpturen fanden am ersten Abend im Zweibrücker Hof einen Käufer. Damit sind insgesamt 64 Figuren für die guten Zwecke verkauft worden. Denn nicht nur der Kinderschutzbund soll von der Aktion profitieren.

Aushängeschild für die Region

Sind die Figuren erst mal verkauft, werden sie an vielen Orten in der Region an einen Mann erinnern, der als Industriepionier die Region geprägt hat. Kein Wunder also, dass vom Investor für das Gut Harkorten in Haspe schon das ganze Set, Friedrich Harkort in blau, rot und grau, geordert worden ist. Eine Art Kunstnetzwerk soll daraus entstehen, so Helmut Franzen in seiner Eröffnungsrede. Überhaupt soll die Erinnerung an Friedrich Harkort die Region näher zusammen rücken lassen.

Wenn viele Friedrichs an gut sichtbaren Orten ihren Dauerplatz finden, könnten sie ein Aushängeschild werden. Und die vielen Touristen auch entlang des Ruhrtalradweges, über die sich Hans-Georg Riepe als Hausherr im Zweibrücker Hof freut, erkennen ganz beiläufig das persönliche Bindeglied für die Region, egal ob in blau, grau oder rot.

 
 

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