Gruß aus China

Kürzlich berichteten wir in der Lokalausgabe über den Tod der beiden Geschwister von Herbert Sabiers, die zum Ende des Zweiten Weltkriegs am 14. April 1945 durch einen Granate in einer Wohnung an der Trappenstraße ums Leben kamen und. Diese Geschichte und seine Darstellung, wie er als kleines Kind als einziger aus dem Trio die versehentliche Bombardierung überlebte, veröffentlichten wir auch auf unserer Internetseite.

Mit Folgen. Denn kurz darauf meldete sich offensichtlich ein alter Bekannter aus Wetter und schrieb an Sabiers: „Hallo Herbert, wir waren zusammen in der Lehre als Stahlbauschlosser in der großen Fabrik an der Ruhr. Ab und zu sind wir im Sommer durch ein Loch im Zaun gestiegen, um uns in der Ruhr abzukühlen. Wir hatten eine gute Zeit. Weißt du noch, als wir in Kerpen in der Jugendburg waren und Herr Kemmerlings mich verdroschen hatte? Jetzt weißt du auch, wer ich bin: Harald! Viele Grüße an dich und deine Familie aus Qinhuangdao in China, wo ich jetzt lebe.“ Wie klein die Welt doch manchmal ist...

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