Ganz Wetter feiert am Harkortsee

Die „Deutschen Schwager“ machten Stimmung beim Seefest.
Die „Deutschen Schwager“ machten Stimmung beim Seefest.
Foto: WR

Wetter.. Kompakt und mit viel Klasse - das war das Seefest 2011. In seinen Ausmaßen ist es gegenüber den Vorjahren deutlich geschrumpft - die größte Party der Harkortstadt beschränkte sich diesmal auf die untere Gustav-Vorsteher-Straße, den Seeplatz sowie auf Freibadwiese und -parkplatz. Die Musik spielte nur auf zwei Bühnen, statt auf drei.Was der Qualität aber keinen Abbruch tat.

Bei perfektem Sommerwetter ließen sich die Besucher nicht lange bitten: Schon während der Mikrofon-Tests am frühen Samstagnachmittag - lange vor der offiziellen Eröffnung - schlenderten die ersten Gäste an den Ständen vorbei und ließen sich Steak und Bier oder Kaffee und Kuchen bei der SG Demag schmecken. Kleine Besucher waren auf der Freibadwiese in ihrem Element: Beim Trampolin-Springen, im Aktions-Zelt des Lions-Clubs oder am Stand des Hegerings Volmarstein gab es für sie viel zu tun. Die achtjährige Anna, die mit Oma und Opa aus Witten zum Seefest gekommen war, ließ sich von Naturschutz-Obmann Elmar Kersting erklären, zu welchem Tier welche Hufe gehören. Anschließend bekam sie von dem Jäger ein Stück Ton, in das sie den präparierten Huf eines Rehs drückte - als Erinnerung durfte sie ihren Abdruck sogar mit nach Hause nehmen.

„Sweet Kiss“ oder „Ipanema“, kühl-bunte Cocktails ganz ohne Alkohol, boten Maxi, Victoria und Saskia von den Freien evangelischen Gemeinde Wetter an. Und ermunterten dann zur Teilnahme am Sponsorenlauf der Gemeinde für die Hilfsaktion „Mitten in Wetter“.

Mit bekannten Melodien wie „Eye of a tiger“ oder „The lion sleeps tonight“ gab der Jugendspielmannszug Volmarstein den musikalischen Startschuss zum 16. Seefest. Bürgermeister Frank Hasenberg und Ruhrverbands-Geschäftsführer ... Klein begrüßten schließlich die Gäste mit launigen Worten. Der Ruhrverband, zuständig für die Wasserwirtschaft im Einzugsbereich der Ruhr, spendierte zum 80. Geburtstag des Harkortsees das fulminante Feuerwerk am Samstagabend und zeigte in einem Schau-Aquarium Hechte, Schleien und sonstige Bewohner der Ruhr.

Lichtburg-Geschäftsführer Christian Müller-Espey, der für die Musik verantwortlich zeichnete, bewies mit der Auswahl der Bands ein gutes Händchen: „6Pack“ brachte unter anderem mit „See you later alligator“ die Hüften der Besucher zum Kreisen. Nadine Groppweiß wippte im Takt mit, genoss dazu einen Juso-Cocktail („Super, kostet nur 1,50!“) und hatte nur eines zu bemängeln: „Es müssen mehr Toiletten her.“ Stimmung machten auch die „Deutschen Schwager“ mit dem „Sahne“-Hit von Udo Jürgens und anderen Dauerbrennern.

Und die Vereine sorgten schließlich für bodenständige Verpflegung (Currywurst und Pommes vom FC Wetter waren echt lecker!) und Showprogramm auf den Bühnen.

 
 

EURE FAVORITEN