Dr. Nadja Büteführ hat Chancen auf ein Landtagsmandat 2017

Herdecke/Witten.  Die Herdecker Wähler können bei der NRW-Landtagswahl 2017 ihr Kreuzchen bei einer Kandidatin aus der eigenen Stadt machen. Dr. Nadja Büteführ hat sich bei der Kür zur Landtagskandidatin gegen ihre Konkurrentin aus Witten, Claudia Krebs, durchgesetzt. Herdecke und Witten bilden gemeinsam den Wahlkreis 106.

Bei der Delegiertenkonferenz mit 32 Wittener und acht Herdecker Vertretern am Mittwochabend standen laut Einladung eigentlich noch drei Kandidaten zur Wahl. Doch schon am Vortag hatte der Wittener Rüdiger Fromme seine Kandidatur zurückgezogen und damit zumindest in der Wittener SPD den Weg für Claudia Krebs frei gemacht. Krebs, Leiterin des Wahlkreisbüros des SPD-Bundestagsabgeordneten Ralf Kapschack, hatte bei der Hauptversammlung der Wittener Genossen am Dienstag dann auch die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen können.

Im Vorfeld hatten sich auch die Wittener und Herdecker Jusos für eine Landtagskandidatur von Krebs ausgesprochen. Bei der Herdecker SPD und einem Teil der Jungsozialisten hatte das Statement der beiden Juso-Vorsitzenden allerdings für Unmut gesorgt. Das sei so nicht abgestimmt gewesen, hieß es.

Die Wahl der Kommunikationswissenschaftlerin und Inhaberin einer Werbeagentur war am Mittwoch dann angesichts dieser Vorbedingungen überraschend deutlich. 26 der 40 Delegierten stimmten für Büteführ, 14 für Claudia Krebs. „Das hat mich völlig überrascht. Wenn überhaupt hatte ich in meinen kühnsten Träumen mit einem knappen Ergebnis gerechnet“, sagte Nadja Büteführ im Anschluss. „Ich habe das alles noch nicht richtig begriffen.“

Am 14. Mai 2017 könnte Nadja Büteführ also Nachfolgerin von Thomas Stotko im Düsseldorfer Landtag werden.

 
 

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