Die Grünen sind die klaren Gewinner in Wetter

Foto: ddp

Wetter. Der klare Gewinner der Wahl sind die Grünen: Sie verbesserten ihr Ergebnis um satte 4,8 auf 15,8 Prozent und sind künftig mit sechs Sitzen im Rat vertreten. Freude auch bei der FDP, die sich von 8,4 auf 9,1 Prozent steigern konnte (vier Sitze) und nun viertstärkste Fraktion im Rat ist.

Bereits bei der letzten Kommunalwahl musste die Union eine dreiprozentige Einbuße verkraften; diesmal gaben die Christdemokraten noch einmal 3,4 Prozent ab und landeten bei 25,6 Prozent (zehn Sitze). Lediglich der Fraktionsvorsitzende Andre Dobersch strahlte: Er holte in seinem Wahlkreis (Wahlbezirk 1 000, Am Loh) ein Direktmandat. In allen übrigen Wahlkreisen gingen die Direktmandate an die Sozialdemokraten. Leichte Einbußen mussten aber auch sie hinnehmen. Die SPD rutschte unter die 40-Prozent-Marke und landete bei 38,6 Prozent (15 Sitze).

Bürger für Wetter sind die klaren Verlierer der Wahl

Klarer Verlierer sind die Bürger für Wetter: Holten sie bei der letzten Kommunalwahl noch satte 10,1 Prozent der Stimmen, so kamen sie gestern gerade noch auf 4,5 Prozent (zwei Sitze) - wären also klar an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert, wenn es diese noch gäbe.

Auf ebenfalls 4,5 Prozent brachte es die Unabhängige Wählergemeinschaft Wetter (UWW). Neu in den Rat der Stadt Wetter einziehen wird ein Vertreter der NPD. Die NPD holte 1,9 Prozent bzw. 233 Stimmen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 52,8 Prozent (2004 lag sie bei 56,2 Prozent).

 
 

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