Der Kulturverein Lichtburg fördert den Schutz des Klimas

Die Partner für die Aktionswoche im Park hinter dem Bürgerhaus: Marcus Müller von der Energie.Agentur NRW, Christian Müller-Espey vom Kulturverein Lichtburg, Rolf Weber für die Lokale Agenda und Bürgermeister Frank Hasenberg (von links)
Die Partner für die Aktionswoche im Park hinter dem Bürgerhaus: Marcus Müller von der Energie.Agentur NRW, Christian Müller-Espey vom Kulturverein Lichtburg, Rolf Weber für die Lokale Agenda und Bürgermeister Frank Hasenberg (von links)
Foto: WP
  • Die Lichtburg organisiert Aktionswoche über den Klimawandel.
  • Es gibt Vorträge, viele Filme und ein Fachforum.
  • Energie.Agentur, Lokale Agenda und Stadt sind Partner

Wetter..  Klimawandel fängt vor der Haustür an. Für Christian Müller-Espey, den Geschäftsführer des Kulturvereins Lichtburg in Wetter, ist das nicht nur eine Floskel. Die Lichtburg hat mit dem Klimaschutz bereits begonnen. Ablesen lässt sich das an der Frühstückskarte beim Sonntags-Büffet vor den Film- oder Theateraufführungen – und bei der Übersicht für die erste „Aktionswoche Klimawandel vor Ort“.

Den Umweltmarkt gibt es in Wetter schon seit Jahren. Der nächste Umwelttag am 10. September ist zugleich der Auftakt für eine ganze Woche voller Veranstaltungen zum Schutz des Klimas. Die Energie­Agentur.NRW hat die Lichtburg dafür mit ins Boot geholt, die Lokale Agenda 21 und schließlich die Stadt. Es gibt Vorträge, Filme und ein ganztägiges Forum zum Thema „Nachhaltigkeit - (k)ein Thema für die Kultur?!“

Aus Sicht von Christian Müller-Espey ist das keine Frage. Der Kulturverein hat nicht nur beim Frühstück den Klimaschutz mit in den Blick genommen und auf fair gehandelten Kaffeee umgestellt, der zudem mit Ökostrom aufgebrüht wird. Auch bei der gerade laufenden Sanierung des Stadtsaals wird besonderen Wert auf die Wärmedämmung gelegt. Dafür lobt Müller-Espey die Stadt als Geldgeber, dafür ist er selbst am Wochenende bei einer Pop-Messe in Köln mit einer Plakette ausgezeichnet worden.

Von Wetteranern für Wetteraner

In Wetter passiert viel für den Klimaschutz, weiß Bürgermeister Frank Hasenberg. Ihn freut, dass der Umweltmarkt („ein Erfolgsmodell“) jetzt in eine größere Aktion von Wetteranern für Wetteraner eingebettet ist. Das gilt für den Lichtburg-Vertreter ebenso wie für den Mann von der Lokalen Agenda. Das gilt aber auch für den Mitarbeiter der EnergieAgentur.NRW. Selbst wenn Marcus Müller bei der Bezirksregierung Arnsberg beschäftigt ist, so wuchs er doch in Wetter auf und wohnt hier jetzt auch wieder. Am Harkortberg in einem Passivhaus. Klimaschutz fängt eben vor der Haustür an. Und im Idealfall auch dahinter.

Aus Berlin kommen die Referenten, aus Köln oder Hannover. Christian Müller-Espey vom Kulturverein Lichtburg ist stolz auf seine hochkarätigen Gäste. Er hat auch einen großen Verteiler gewählt, um viel Interesse zu wecken für das 1. Nachhaltigkeitsforum in Wetter. Aber noch halten sich die Anmeldungen in Grenzen. „Es scheint, als sei Nachhaltigkeit schwer rüber zu bringen im Kulturbetrieb“, sagt Marcus Müller von der EnergieAgentur.NRW und bestätigt damit das Motto der Fachtagung „Nachhaltigkeit – (k)ein Thema für die Kultur?!“

Kulturveranstalter können Energie sparen, wenn sie moderne Lichttechnik einsetzen. Sie können aber auch inhaltlich Impulse geben, wie es die Lichtburg bei der Aktionswoche jetzt mit einer Filmauswahl zum Klimawandel tut. Auch andernorts ist das begriffen worden. So ist in Hessen erstmals ein „nachhaltiges Kino“ ausgezeichnet worden. Und auch das AllerWeltHaus in Hagen hat sich hervor getan.

 
 

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