Café „Friedrich am See“ in Wetter öffnet rund um Pfingsten

Endspurt im „Café „Friedrich am See“: Daniel Buhr, Jutta Gentgen und Klaus Meyer (rechts) simulieren schon mal den Außer-Haus-Verkauf
Endspurt im „Café „Friedrich am See“: Daniel Buhr, Jutta Gentgen und Klaus Meyer (rechts) simulieren schon mal den Außer-Haus-Verkauf
Foto: Steffen Gerber
Endspurt für den Innenausbau im Café „Friedrich am See“: Das Konzept für die neue Gastronomie am Ufer steht, Ende Mai ist die Eröffnung.

Wetter.. Der genaue Eröffnungs-Termin steht nicht fest, dafür die erste Veranstaltung: Auf der Baustelle am Seeplatz in Wetter haben die Architekten und Investoren den Endspurt für die neue Gastronomie eingeläutet. In der zweiten Mai-Hälfte können die ersten Gäste ins „Friedrich am See“.

Kein konkretes Datum

Ein konkretes Datum werde es wohl nicht geben. „Wir wollen um Pfingsten herum eine Art ‘soft opening’ machen“, erklärte Projektentwickler Klaus Meyer am Montag bei einem Baustellenrundgang. „Bei einer großen Eröffnungsfeier würden wir wahrscheinlich überrannt“, so seine Lebensgefährtin, die Architektin Jutta Gentgen.

Das Duo aus Herdecke berichtet wie auch der Wetteraner Daniel Buhr von zahlreichen Anfragen, wann es denn endlich los gehe. „Wir liegen im Zeitplan, Sorgen wegen der Fertigstellung mache ich mir nicht“, so Gentgen. Der Bau werde durch die aufwendige Haustechnik mit vielen Gerätschaften auf dem Dach zwar teurer als geplant, dafür seien die Elektriker und Installateure mit ihren Arbeiten bereits fertig. Der Estrich müsse noch trocknen, einiges zu tun gebe es noch bei der Lüftung, Heizung, Kühlung und auf dem Dach. „In knapp einem Monat sollten wir den Innenausbau aber abschließen können“, meint die Architektin, wobei die Mehrheit der Aufträge an heimischen Firmen gegangen sei.

Grill-Veranstaltung am 4. Juli

Apropos: „Wir setzen auch beim Konzept auf lokale Kräfte“, sagt Daniel Buhr und blickt in Richtung Axel Kähne. Mit dem Volmarsteiner Grill-Profi, der mit Markus Mizgalski die Pottfeuer GmbH gegründet hat, wollen die Café-Verantwortlichen nicht nur ein Rezept für einen Friedrich-Burger (Arbeitstitel) entwickeln, sondern am 4. Juli eine Grill-Veranstaltung anbieten. „Das Konzept hier am Seeplatz passt zu uns, bei der Erweiterung der Speisekarte könnten wir unsere Erfahrungen in Sachen Preis und Kalkulation einbringen“, so Kähne, der von einer lockeren, aber zielgerichteten Kooperation ausgeht.

„Unser Gastro-Konzept richtet sich an Jung und Alt, den Spagat zwischen modernem Fingerfood und bewährtem Eintopf oder klassischem Kaffee und Kuchen wollen wir schaffen“, sagen Buhr und Gentgen mit Blick auf die regionale und saisonale Küche. „Die Menü-Karte ist im Prinzip fertig. Zudem haben wir das Glück mit flexiblen Anlieferungen, so dass wir schnell umplanen können.“

50 Plätze draußen, 70 im Inneren

Auch mit der Stadt seien etwa die Fragen zur Bestuhlung auf dem Seeplatz geklärt. Obwohl 120 Plätze in der Außengastronomie gestattet seien, planen Gentgen und Buhr vorerst mit 50 Sitzgelegenheiten. „Auch unter den Platanen zwischen Gebäude und Seeufer werden wir Tische aufstellen“, ergänzt Meyer. Einen guten Blick auf all dies ermöglicht die Terrasse im Obergeschoss, die bei schönem Wetter etwa auch als Ort für Empfänge infrage kommt. Zumal sich in der ersten Etage auch ein Gastraum befindet, den Vereine oder Interessierte für ihre Veranstaltungen mieten können. Hinter einer Schiebetür kann dafür ein Büfett aufgebaut werden.

Damit hinein ins Gebäude, das eine rost-roten Anstrich erhalte, wobei sich der Farbton der Außenfassade auch im Inneren auf 202 Quadratmetern Fläche wiederfinden soll (oben denkt Gentgen an einen Ingwer-Farbton). Auf den beiden Etagen mit einem PVC-Boden in Laminat-Optik soll es mindestens jeweils 35 Sitzplätze geben. Im Erdgeschoss sollen neben dem Haupteingang zum Seeplatz und damit direkt unter der Galerie ein Tresen sowie halbhohe Stehtische mit entsprechenden Hockern aufgebaut werden.

Außer-Haus-Verkauf durch ein Fenster

Zum Ufer hin befindet sich der große Gastraum, von der Promenade laufen Gäste auf die Küche zu. Aus der wird es durch Fenster einen Außer-Haus-Verkauf geben, zudem soll die hochmoderne Lüftung Gerüche zum Seeplatz verhindern. „Diese Technik ist so teuer wie der gesamte Rohbau“, sagt Gentgen.

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