Baustatiker aus Ende jetzt auf Passivhäuser spezialisiert

Herdecke..  Neuen Schwung und bessere Erreichbarkeit: Der Baustatiker Winfried Schmidt hat sich am Westender Weg 2a ein Büro eingerichtet. Seit Mitte Januar bietet der Diplom-Ingenieur, der sich auf der Etage des Werbeteams Jakob angesiedelt hat, seine Beratungen in Ende an.

Spezialisiert hat sich der 51-Jährige auf Passivhäuser; letztes Jahr schloss er einen Lehrgang bei der NRW-Energieagentur ab. „Das wird immer mehr nachgefragt, sowohl die Politik als auch die KfW-Banken fördern dies ja bekanntlich.“ Im Vergleich zu einem Energieeinsparhaus verbrauche ein Passivhaus im Jahr mit 1,5 Litern Heizöl pro Quadratmeter deutlich weniger und berücksichtige bei der Gesamteffizienz etwa auch den elektrischen Strom.

Bevor es Schmidt der Liebe wegen nach Herdecke verschlug, hatte sich der Hildesheimer in Winterberg um statische Fragen für die Fertighausindustrie gekümmert. Als besonderes Projekt sei ihm die ehemalige Westfalenbank in Bochum in Erinnerung, als er die Absenkung einer Decke (um 1,40 Meter) über dem Kellergeschoss beaufsichtigte, damit ebenerdig Geschäfte eröffnen konnten. Auch im Ausland war Schmidts Expertise schon gefragt, 2013/14 plante er mit einem Ingenieurbüro Elektrokanäle für den Irak.

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