Ausschuss gibt grünes Licht für Gewerbe am Stork

Wetter.  Für unterschiedliche Meinungen sorgte das Thema „Gewerbegebiet am Stork“ im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss, dessen Mitglieder sich am Mittwoch zu einer Sitzung im wetterschen Rathaus trafen. Mit knapper 8:7-Mehrheit sprach sich der Ausschuss schließlich für die Aufstellung eines Bebauungsplanes aus.

Für das geplante Projekt stimmten SPD, FDP und die Bürger für Wetter. Ein klares „Nein“ gaben die Mitglieder der CDU, der Grünen und der UWW ab. „Wetter braucht neue Arbeitsplätze“, äußerte sich Kirsten Stich (SPD) im Ausschuss. Und so hofft die SPD, dass durch die Ansiedlung neuer Betriebe auch deutlich mehr Arbeitsplätze in die Harkortstadt kommen.

„Gute Arbeit geleistet“

Die Verwaltung habe das Für und Wider dieses Projektes abgewogen, auch die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt. „Die Verwaltung hat gute Arbeit geleistet“, so Kirsten Stich lobend. „Die Wirtschaftlichkeit dieses Projektes ist nicht erwiesen“, äußerte dagegen die CDU ihre Bedenken zu der Bebauung am Stork. Daher ihre „Nein“-Stimmen.

Anwohner plagen Zweifel

„Es gab selten ein Projekt in Wetter, das uns derart lange und ausführlich beschäftigt hat“, so Doris Hülshoff von der FDP. „Wir sollten endlich einen Entschluss fassen“, so ihre Aufforderung.

Die Ängste und Befürchtungen der Anlieger, auch das wurde am Rande der Sitzung deutlich, sind nicht aus der Welt geräumt. Sie fürchten ein verstärktes Verkehrsaufkommen in diesem Bereich, außerdem eine stärkere Belastung durch Lärm.

Eine endgültige Entscheidung zur geplanten Errichtung des Gewerbegebietes am Stork in Volmarstein trifft allerdings der Rat der Stadt Wetter auf seiner Sitzung am Donnerstag, 22. November. Beginn der Sitzung ist um 17 Uhr im Stadtsaal Wetter.

 
 

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