Anwohnerin entdeckt totes Schaf in einer Schubkarre

Anwohner der Straße Auf dem Schnee beschwerten sich über den Gestank, der von dem toten Schaf ausging.
Anwohner der Straße Auf dem Schnee beschwerten sich über den Gestank, der von dem toten Schaf ausging.
Foto: WP
Durch den Gestank wurden Anwohner der Straße Auf dem Schnee auf einen Tierkadaver aufmerksam. Das Herdecker Ordnungsamt war vor Ort.

Ende..  „Hier liegt ein totes Schaf in einer Schubkarre direkt neben dem Haus meiner Nachbarn. Es stinkt so sehr, dass wir unsere Fenster nicht mehr öffnen können“, berichtete Heike Römer am Dienstagnachmittag in einem Telefonat mit der Lokalredaktion. Ihre Nachbarin Renate Fischer habe das tote Tier entdeckt, das offenbar bereits seit Montag an dieser Stelle liege.

Veterinäramt informiert

„Ich habe beim Veterinäramt angerufen. Dort sagte man mir nur, dass der zuständige Sachbearbeiter in Urlaub sei. Die Tierkörperbeseitigung sei benachrichtigt, er wisse aber nicht, wann die kommen“, so Heike Römer weiter.

Kurze Zeit später beim Ortstermin Auf dem Schnee steht die Schubkarre mit dem toten Schaf noch immer in dem kleinen Weg, der unmittelbar neben dem Haus 14a in tiefer gelegene, teils verpachtete Gärten führt. Ein Teil des Kadavers ist mit einer blauen Plastikplane abgedeckt, die Beine ragen über den Rand der Schubkarre hinaus. Auch ein Außendienstmitarbeiter des Herdecker Ordnungsamtes ist schon vor Ort.

„Der Kadavergeruch dringt bis in unser Haus, und Fliegen sind auch schon da“, klagt Anwohner Jürgen Fischer. „Wir hatten früher den Verdacht, dass sie dort auch schächten. Das Veterinäramt und der Tierschutzverein waren auch schon öfter dort.“ Die Schafe waren immer gepflegt und in einem guten Zustand, betont dagegen der Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes, der selbst zwei Mal vor Ort gewesen ist. Ilka Bigota, Leiterin des Ordnungsamtes in Herdecke, konnte in Sachen totes Schaf jedenfalls Entwarnung geben: „Nach Rücksprache mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis steht fest, dass der Halter den Kreis und die Tierkörperbeseitigungsfirma Secanim aus Lünen informiert hat. Und dass er das tote Tier nun auch für die Firma zugänglich deponiert hat. Im Laufe des Tages wird es dort noch abgeholt. Es ist alles mit rechten Dingen zugegangen.“

Auf der Wiese gestorben

Wahrscheinlich sei das Schaf auf der Wiese gestorben und bereits ein, zwei Tage tot, so Ilka Bigota. Daher erkläre sich dann wohl auch den Geruch.

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