Anreiz fürs Energie-Sparen

Herdecke..  Der Klimaschutzwettbewerb an den Herdecker Schulen war ein voller Erfolg. So hat es auch der Rat der Stadt gesehen und die Verwaltung gefragt, wie denn weiterhin Klimaschutzaktivitäten an Schulen belohnt werden könnten. Das Ergebnis wurde jetzt im Umweltausschuss beschlossen.

Die Verwaltung spricht von einem „Pädagogischen Prämienmodell“, das Aktivitäten zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung an den Schulen belohnt. Ein zunächst überlegtes „Fifty-Fifty-Modell“ ist somit vom Tisch. In diesem Fall wäre jeder Schule die Hälfte der von ihr angeregten Einsparung zugeflossen. Der Rest wäre bei der Stadt geblieben. „Nun fließt das eingesparte Geld auch wieder an die Schulen zurück, nur nicht genau in der jeweiligen Einsparhöhe“, so Jörg Piontek-Möller, erster Klimaschutzmanager der Stadt Herdecke. Bei einem verbrauchsabhängigen Rückzahlungsmodell steige mit zunehmender Laufzeit der Rechenaufwand der Verwaltung, so eines der Hauptargumente gegen die Fifty-Fifty-Lösung.

3000 Euro werden ausgeschüttet

Patrick Wicker (CDU) sah sich mit dem neuen Modell „deutlich besser aufgestellt“ als bei der Halbe-Halbe-Variante: Der Bildungsauftrag werde zu recht höher bewertet als das Sparpotenzial. Das Pädagogische Prämienmodell ist zwar auch auf Einsparungen aus, belohnt werden sollen aber „pädagogische Leistungen und die Anstrengungen sowohl von Schüler- und Lehrerschaft.“

Fragebögen werden die Energieaktivitäten teilnehmender Schulen festhalten. Dann wird mit Punkten gewertet. Im ersten Jahr soll die Stadt 3000 Euro ausschütten.

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