Anbau wird laut Hasenberg „Herzstück“ in Sekundarschule

Richtfest für den Anbau an der Sekundarschule in Wetter: Bürgermeister Frank Hasenberg Links) freut sich auf das neue „Herzstück“ der Einrichtung in Reichweite des Harkortsees.
Richtfest für den Anbau an der Sekundarschule in Wetter: Bürgermeister Frank Hasenberg Links) freut sich auf das neue „Herzstück“ der Einrichtung in Reichweite des Harkortsees.
Foto: WP
Beim Richtfest am Anbau für die Sekundarschule sahen die Gäste, wie lichtdurchflutet die zwei Etagen gestaltet werden. Im Sommer soll alles fertig sein.

Wetter..  Beim gestrigen Richtfest für den Anbau an der Sekundarschule in Wetter deutete sich an, welch besonderes Gebäude in Sichtweite des Harkortsees entsteht. „Hier lernen bald Schüler, wo andere wohnen möchten“, sagte Bürgermeister Frank Hasenberg beim gemütlichen Plausch im Obergeschoss.

Nach dem offiziellen Teil mit dem Richtspruch eines Zimmermanns auf dem neuen Dach und den Reden konnten sich Schulleitung, Lehrer, Schüler, Vertreter der Verwaltung und Politik auf den zwei Etagen einen Eindruck verschaffen, wie sich „eine der größten Investitionen für die Bildung in unserer Stadt“ (Hasenberg) entwickelt hat. Zum neuen Schuljahr sollen ebenerdig die Mensa mit angeschlossener Küche sowie Toiletten und Foyer fertig sein. Darüber entstehen neben einem Mittelflur ein Selbstlernzentrum für Schüler und bis zu zwölf Arbeitsplätze für Lehrer.

„Es ist schon besonders herausfordernd, diesen Anbau bei laufendem Schulbetrieb zu realisieren“, sagte Hasenberg, wobei dies trotz mancher Einschränkung gut klappe. „Ich glaube, dass das Gebäude das neue Herzstück der Schule am See wird.“ Die Aula im Erdgeschoss sei über Trennwände variabel einzuteilen, stehe aber nicht für externe Veranstaltungen zur Verfügung.

Dabei ist die Lage schon verlockend. In beiden Etagen sorgen große Fensterfronten für Blickmöglichkeiten zum See, eine Terrasse im Obergeschoss bietet bei gutem Wetter fast schon idyllische Lernbedingungen. Bau- und Projektleiter Martin Ihne sowie Stefan Rundholz, Geschäftsführer von der beauftragten Baufirma gleichen Namens, verwiesen auf die Verbindung zum Altbau. Dort sorgt der jüngst eingebaute Aufzug für Barrierefreiheit. Über einen Durchbruch gelangen künftig Schüler und Lehrer ins Obergeschoss des Anbaus. In dem wiederum stehen Betonpfeiler am Rand des ebenerdigen Raumes, wodurch in der Mensa 400 Sitzplätze auf 450 Quadratmetern Nutzfläche entstehen. Darüber dominiert die Holzbauweise. „Aus statischen Gründen und wegen des Brandschutzes, da Stahl im Brandfall nicht so stabil ist“, so Ihne. Für die Lehrerarbeitsplätze und das Selbstlernzentrum – beides in „Insellösungen“ angeordnet – will die Stadt für bis zu 80 000 Euro neue Computer, Möbel, Medien und Bücher kaufen.

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