Voerder Schule gefährdet Hünxe nicht

Hünxe/Voerde..  Die neue städtische Gesamtschule Voerde kann mit starkem Rückenwind nach den Sommerferien an den Start gehen, ohne die Hünxer Gesamtschule zu gefährden: 162 Kinder – 62 mehr als mindestens erforderlich gewesen wären – wurden von ihren Eltern für den ersten Fünfer-Jahrgang in Voerde angemeldet.

Zeitgleich mit Voerde lief in der Gemeinde Hünxe das Anmeldeverfahren für die Gesamtschule. Dort wurden nach Informationen von Hauptamtsleiter Klaus Stratenwerth 115 Kinder für das fünfte Schuljahr angemeldet. Davon kommen 22 aus der Nachbarkommune Voerde - fast Klassenstärke.

Mit dieser Anmeldezahl geht Hünxe „gesichert“ in die Vierzügigkeit, wie es Stratenwerth formulierte. Das Ergebnis des Anmeldeverfahrens entspreche den Erwartungen. Wie berichtet, lautet die Vorgabe, dass eine neu gegründete Schule eine bestehende nicht gefährden darf.

In den fünften Klassen der Gesamtschulen gilt wie im Fall von Realschulen und Gymnasien bei den Klassengrößen eine generelle Bandbreite von je 25 bis 29 Schülern. Ausgehend von diesen Zahlen müsste es „rein mathematisch“ möglich sein, bei 162 Anmeldungen von Voerder Kindern an der neuen Gesamtschule Voerde sechs Züge (sechs Klassen à 27 Schüler) zu bilden.

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