Verschwendung von Steuergeldern

Hier soll möglicherweise die Betuwe entlangrollen: die alte Eisenbahnbrücke in Griethausen. Archivfoto: Thorsten Lindekamp / WAZ FotoPool
Hier soll möglicherweise die Betuwe entlangrollen: die alte Eisenbahnbrücke in Griethausen. Archivfoto: Thorsten Lindekamp / WAZ FotoPool
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Wesel. Empört reagiert SPD-Fraktionsvorsitzender Ludger Hovest auf das Gutachten des Umweltbundesamtes in Sachen Schienenverkehr 2025-2030, das als eine Alternative die Verlegung der Betuwe-Strecke von der rechten auf die linke Rheinseite vorsieht (wir berichteten). „Ich begreif’ die Welt nicht mehr“, schimpfte er gestern. „Alle meine Vorurteile gegen Gutachter sind damit wieder bestätigt.“

Der Vorschlag komme mindestens 20 Jahre zu spät, sei hirnverbrannt und verunsichere die Menschen. Der Beamte, der dafür verantwortlich sei, müsse eine Gehaltskürzung bekommen. Schließlich handele es sich hier um eine reine Steuergeldverschwendung. Allein die Idee, die alte Eisenbahnbrücke in Griethausen zu reaktivieren, sei lächerlich. Hier handele es sich um dieselbe Phantomdiskussion, die über den so genannten Eisernen Rhein geführt werde.

Bestmöglicher Lärmschutz

Wichtig sei es nun, den bestmöglichen Lärmschutz entlang der bestehenden Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen zu realisieren. Das gelte auch für das dritte Gleis und die Beseitigung von Bahnübergängen.

 
 

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