SPD-Ratsherr fordert Überwachung

Die Lippefähre in Aktion. Foto: Roy Glisson / WAZ FotoPool
Die Lippefähre in Aktion. Foto: Roy Glisson / WAZ FotoPool
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Für eine durchgängige Aufsicht an der Lippefähre „Quertreiber“ setzt sich SPD-Ratsherr Wilhelm Bußmann in einem Brief an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp ein.

Wesel. Für eine durchgängige Aufsicht an der Lippefähre „Quertreiber“ setzt sich SPD-Ratsherr Wilhelm Bußmann in einem Brief an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp ein. Er hatte in der NRZ über die Zerstörung an der Personenfähre während der Pfingsttage gelesen und möchte derartigen Vandalismus in Zukunft verhindern. Einer der städtischen Mitarbeiter müsse durchgehend vor Ort sein und für Ordnung sorgen, findet er. Wenn Kinder den Radlern Hilfe bei der Benutzung anböten und dafür Geld bekämen, sei dagegen nichts einzuwenden. Allerdings könne es nicht sein, dass Jugendliche Geld von der Nutzern verlangten. Dann müsse sofort eingeschritten werden.

Ferner will Bußmann die auf dem RWE-Gelände installierte Webcam nutzen. Bislang sei sie so eingestellt, dass Menschen nicht erkennbar seien und die Aufnahmen auch nicht gespeichert würden. Seine Forderung: „Die Stadt muss im Benehmen mit dem RWE und der Polizei erreichen, dass die Kamera auch der Überwachung des öffentlichen Raums dient.“ Dabei verweist er auf die positiven Erfahrungen im Fußgängertunnel des Bahnhofs.

Der Sozialdemokrat macht außerdem auf den boomenden Fahrradtourismus aufmerksam. Ist erst einmal das Teilstück des Römerradwegs zwischen Wesel und Drevenack fertig, was noch in diesem Jahr der Fall sein soll, würden noch mehr Radler den Weg über die Lippe wählen, prognostiziert er.

 
 

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