SPD: IHK soll an Lösung mitarbeiten

Wesel.  Auf die Kritik der Industrie- und Handelskammer (IHK) Duisburg-Wesel-Kleve an der durch die Politik favorisierten Rückstufung des Ausbaus der Bundesstraße 8 n im Bundesverkehrswegeplan hat SPD-Fraktionschef Ludger Hovest sofort reagiert (wir berichteten am Samstag). Schließlich berücksichtige sie nicht die Interessen der Menschen am Niederrhein. Zudem sei es für die SPD inakzeptabel, dass Planungen finanziert werden, die auf einer mehr als 40 Jahre alten Trasse beruhen, die durch Wohnbebauung und die Natur führe.

Um eine Alternative zu finden, sei die Rückstufung aus dem vordringlichen Bedarf richtig. Der von der SPD gemachte Vorschlag beinhalte nur minimale Veränderungen. So müsse die Südumgehung Richtung Dinslaken bis zum Abzweig Frankfurter Straße ertüchtigt werden, inklusive einer neuer Lippebrücke. Dasselbe gelte auch für die Kreuzung Willy-Brandt-Straße (B8)/Neue Hünxer Straße (K12n), um den Verkehr zur Autobahn 3 führen zu können.

„Wir würden es begrüßen, wenn die IHK sich an der Suche nach einer für alle Seiten verträglichen Lösung beteiligen würde und nicht mit alten Lösungsvorschlägen an die Öffentlichkeit geht“, heißt es in dem Schreiben an Ansgar Kortenjann von der IHK abschließend.

 
 

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