Sanierung von Haus Esselt kann starten

Hünxe.  Auf Haus Esselt in Drevenack scheint die Zeit still zu stehen. Ein besonderes Flair umgibt das Anwesen, in dem Otto Pankok gelebt hat. Viele Helfer arbeiten nun daran, diese Atmosphäre auch nach dem Tod von Eva Pankok zu erhalten .

Doch die Zukunft des Pankok-Nachlasses war lange ungewiss. Denn was man auf den ersten Blick nicht sieht: Das Wohnhaus der Familie, das unter Denkmalschutz steht, ist sanierungsbedürftig. So ist zum Beispiel das Dach undicht und am Sockel steigt Feuchtigkeit hoch.

Daher hat sich die Politik nun des Anwesens angenommen. Wie bei der Eröffnung der Sommerausstellung im Otto Pankok Museum am Samstag verkündet wurde, wird die Sanierung des Wohnhauses mit 412 000 Euro aus Denkmalmitteln des Bundes und des Landes NRW, Mitteln der deutschen Stiftung für Denkmalschutz und einem Eigenanteil der Otto Pankok Stiftung gefördert. Damit können nun in einem ersten Bauabschnitt das Dach, der Sockel, die Fassade und die Fenster saniert werden. „Dass wir Denkmalmittel in dieser Höhe bekommen – dafür sind wir unendlich dankbar“, so Katrin Reuscher, Projektmanagerin der Otto Pankok Stiftung. Die nächste große Aufgabe sei es dann, sich dem Inneren des Gebäudes zu widmen. Unter anderem müssten Fußböden und Treppen aufgearbeitet werden. Nach Finanzierungsmöglichkeiten dafür muss allerdings noch gesucht werden. Unterstützt wird das Erbe der Pankoks nun auch vom Kreis Wesel, wie Landrat Dr. Ansgar Müller verkündete. Der Kreis gibt Geld für neue Tische, Stühle und Materialien.

Neben einem Tag der offenen Tür und der Eröffnung der Sommerausstellung startete am Samstag auch das Präsentationsjahr der Regionale 2016. Denn das Otto Pankok Museum ist eines der Projekte dieses Strukturförderprogramms des Landes NRW. „Besonders an diesem Projekt ist, dass es rein ehrenamtlich getragen wird“, so Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

 
 

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