Pro und Contra zum Wohnmobil-Stellplatz

In Rees ist ein Stellplatz für Wohnmobile vorhanden.
In Rees ist ein Stellplatz für Wohnmobile vorhanden.
Foto: NRZ Emmerich

Schermbeck.  Der Wirtschaftsförderungsausschuss (WFA) diskutierte intensiv das Thema Wohnmobil-Stellplatz. Während sich die Mehrheit Vorteile für die heimische Wirtschaft verspricht, stimmte die FDP dagegen, die Grünen enthielten sich. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, am Thema weiterzuarbeiten.

Das wird sie auch müssen, soll aus dem Projekt etwas werden. Noch bis Ende des nächsten Jahres sei eine 55-prozentige Landesförderung möglich, so Wirtschaftsförderer Friedhelm Koch. Für die restliche Summe gelte es, „Partner zu finden“. Die Nothaushaltskommune wird kaum eigenes Geld geben können. Fest steht: Die öffentliche Anlage soll keine Subvention erhalten oder gar kostenlos sein, die Nutzer werden für das Angebot zahlen müssen. Die Befürworter des Platzes sehen angesichts der erwarteten solventen Klientel darin aber kein Problem.

Ausführlich stellten Vertreter der RWE und von Arche.net ihr Breitbandkonzept vor. Neue Kabel sollen eine stabile und schnelle Verbindung sichern. Das Grundnetz erlaubt einen Ausbau in die Randbereiche und das ohne öffentliche Mittel. Am Montag, 1. Oktober, wird es den ersten Spatenstich geben.

Der WFA bejahte das Klimaschutzkonzept für die Gemeinde; wie berichtet soll es 50 000 Euro kosten. Auf Nachfrage betonte Koch, dass sich auch Private oder Firmen einbringen können. In der neuen Arbeitsgruppe Klimaschutz arbeiten mit Engelbert Bikowski (CDU), Doris Schiewer (SPD), Klaus Roth (BfB), Karl Dilly (USWG), Ulrike Trick (Grüne) und ein FDP-Vertreter, der noch zu benennen ist.

 
 

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