Mehr Sicherheit am Holzweg

Petra Herzog
Foto: Markus Joosten
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Wesel. Eine Vollschranke soll am Bahnübergang Holzweg für die Übergangszeit bis zur Untertunnelung wegen der Betuwe-Strecke für Sicherheit sorgen. Dafür sprach sich der Ausschuss für Bürgerdienste, Sicherheit und Verkehr aus.

Außerdem soll für die nächste Sitzung ein Vertreter der Bahn eingeladen werden. Mit den Niag-Buslinien im Schepersfeld und am Fusternberg wird sich der Ausschuss demnächst gemeinsam mit dem Ausschuss für Stadtentwicklung befassen. Unter anderem geht es um strittige Linienführungen, etwa über die Andreas-Vesalius-Straße und die Kraftstraße.

Unwetterwarnungen werden schon bald von der Stadt an alle Schulen weitergeleitet. Welche Konsequenzen die Schulleiter dann daraus ziehen, darüber soll der Schulausschuss beraten. Es geht um eine einheitliche Regelung.

Strittig diskutiert wurde ein Verkehrsproblem in der Innenstadt. Es betrifft die kurze Schrägverbindung zwischen dem Kurfürstenring und der Gantesweiler Straße. Während die CDU sich im Sinne der Anlieger dafür aussprach, ein Abbiegeverbot vom Ring in den kurzen Straßenabschnitt zu erlassen, möchten die anderen Parteien, dass alles so bleibt, wie es ist. So hatte letztlich auch die Verwaltung geurteilt, nachdem sie dort an drei Tagen im Januar eine Verkehrszählung durchführen ließ. Anlieger hatten beklagt, dass mehrere hundert Pkw und Lkw die Abkürzung zur Gantesweiler Straße vom Kurfürstenring aus nutzten. Teilweise schlängelten sich die Fahrer nur wenige Zentimeter an den geparkten Autos vorbei, hieß es. Das Thema ist im Übrigen nicht neu. Bereits 1983 befasste sich der Verkehrssicherungsausschuss mit damit. Außerdem war diesmal um die Einrichtung von vier Anwohnerparkplätzen gebeten worden. Sie werden ebenfalls nicht kommen.