Landhotel Voshövel hat die begehrte Wellness-Aphrodite gewonnen

Auch die Außenansicht des neuen „Livingroom Spa“ hat die Jury überzeugt.
Auch die Außenansicht des neuen „Livingroom Spa“ hat die Jury überzeugt.
Foto: Voshövel
  • Große Überraschung bei der Preisverleihung im sterngekrönten „Stanglwirt“ in Tirol
  • Drei hochkarätige Konkurrenten hat das Landhotel Voshövel hinter sich gelassen
  • Familie Klump plant für ihr Hotel schon die nächsten große Investiionen

Schermbeck. Es gibt Momente im Leben, die ziehen wie ein Film an einem vorbei. Als Katharina und Christopher Klump am Montag im sterngekrönten Tiroler Wellnesshotel „Stanglwirt“ auf der Bühne standen, da fühlten sich die zwei vom Niederrhein wie berauscht. „Da stand plötzlich unser Name auf der Leinwand und ich habe nur gedacht: Das ist jetzt ein Scherz.“

Katharina Klump, die gemeinsam mit ihrem Bruder das Landhotel Voshövel führt, schaut immer noch ein wenig ungläubig. Mit dem Ärmel ihres Sweatshirts poliert sie die durchsichtige Statue, die bei ihrem Vater Werner bei der Preisverleihung in Österreich für eine Gefühlsexplosion gesorgt hat. „Wir haben nur noch geschrien“, beschreibt der Senior der Schermbecker Hoteliersfamilie den Moment, als klar wurde, dass die Klumps ein ganz besonderes Geschenk mit nach Hause nehmen würden.

Das kuschelige Landhote vom Niederrhein erobert die Spitze der Wellnesshotelerí

Die „Wellness-Aphrodite“, diese unscheinbare Statue, die von der Apfelsaftflasche auf dem Tisch überragt wird, ist für Katharina, Christopher, Carmen und Werner Klump das Allergrößte. Dass sie für diesen in der Hotelbranche so begehrten Preis des Freizeitverlags Landsberg überhaupt nominiert waren (NRZ berichtete), hatte die Familie schon sprachlos gemacht. „Aber dass wir das Ding dann auch tatsächlich bekommen haben, damit hat wirklich keiner gerechnet!“

In der Kategorie „Spa Design“ hat das Landhotel Voshövel die Mitbewerber hinter sich gelassen. Drei äußerst renommierte Häuser aus touristischen Regionen Österreichs. Mit einem guten Konzept kann man offenbar auch ohne Berge im Rücken punkten. „Mit dem Livingroom Spa und dem ebenfalls neuen, attraktiven Spa-Garten hat das kuschelige Landhotel am Niederrhein einen Riesensatz an die Spitze der Leisure- und Wellnesshotellerie gemacht“, so die Jury.

Mit der „Aphrodite“ halten die Klumps den Beleg dafür in den Händen, dass sie mit ihrer Idee, Wellness mit heimischer Wohnzimmeratmoshäre zu verknüpfen, auf dem richtigen Weg sind. „2016 war für uns das Jahr der Glaskugel. Wir wussten ja nicht, ob unser Geschmack auch den Leuten gefällt“, fasst Katharina Klump die Unsicherheit, die das Acht-Millionen-Projekt begleitet hat.

Jetzt könnten Geschwister und Eltern eigentlich durchatmen. Aber schon sprudeln wieder neue Ideen im Familienkreise. „Unser Schwimmbadbereich ist super, der Saunabereich ist gut. Er kann also noch besser werden“, blickt Christopher in die nahe Zukunft. Die Handwerker sind schon zugange. Große Außensauna, Kräutersauna, Hamam, Salzgrotte und neue Behandlungsräume sollen bis zum Frühsommer fertig werden.

Auch das Personal wird weiter aufgestockt. Zur nächsten Weihnachtsfeier könnten mehr als die in diesem Jahr 135 Festangestellten und Aushilfen kommen. Dabei hilft die Aphrodite. „Der Preis wird uns helfen, gute Leute aus der Branche hierher zu bekommen.“ Davon ist Katharina Klump überzeugt. Die Aphrodite wird das Landhotel vom Niederrhein über die Landesgrenzen hinweg ins Gespräch bringen. Dafür bekommt sie einen Ehrenplatz im Wellness-Wohnzimmer...

 
 

EURE FAVORITEN