Ein wahres Volksfest

Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann

Wesel..  Ein Volksfest hat kaum mehr Anziehungskraft: 2850 Menschen zog es am Sonntag in Richtung Weseler Hafen. Mit ihrem mittlerweile sechsten „Tag der offenen Tür“ ermöglichte die Firma Hülskens, die ziemlich genau nachzählte, allen Besuchern nicht nur einen Blick in ihre Werkstätten, sondern stellte zudem ein Unterhaltungsprogramm mit teils spektakulären Beiträgen auf die Beine.

Zu den Hauptattraktionen zählte die Fahrt mit einer kleinen Gondel, bei der ein Mobilkran alle mutigen Gäste in 62 Meter Höhe beförderte. „Ganz schön kühl dort oben, aber man hat eine super Aussicht“, resümierte Kai Hübel, der sich zusammen mit seinem sechsjährigen Sohn die einmalige Perspektive nicht entgehen ließ. „Wir hatten einen perfekten Blick auf die Innenstadt, den Rhein, aber auch den Xantener Dom“, erzählte er stolz seiner Frau, die sich der schwindelerregenden Höhenfahrt lieber entzog und vom Boden aus fleißig Fotos davon schoss.

Wer sich die Abrissarbeiten an der alten Weseler Rheinbrücke mal aus direkter Nähe anschauen wollte, konnte dies an Board des Bootes „Argus“ tun. Alle 20 Minuten schipperte die kleine Yacht den Rhein entlang und sorgte bei nahezu allen Passagieren für große Begeisterung. Insbesondere die Kinder kamen auf ihre Kosten, da sie sich innerhalb des Steuerhauses nicht nur wie echte Kapitäne fühlen, sondern auch den lautstarken Klang der Schiffshupe ausprobieren durften.

Eine hohen Unterhaltungsfaktor besaßen auch die zahlreichen Wettbewerbe, bei denen die freiwilligen Teilnehmer mit Wissen oder Geschicklichkeit glänzen mussten. Während die Wissensrallye beispielsweise spannende Fragen zum Thema Sand und Kies bereit hielt, erforderte „Autoreifenwechseln auf Zeit“ hauptsächlich technisches Geschick und Schnelligkeit. Diejenigen mit den flinkesten Fingern durften sich über einen „Knarrenkasten“ freuen. Musikalisch begleitet wurden die Aktionen von dem Musik-Duo „Rebel Tell“, das nicht nur stimmungsvolle Country-Musik präsentierte, sondern auch für jeden Bühnenbesucher stets einen flotten Spruch auf Lager hatte.

 
 

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