Ein neuer Rastplatz am See

Hier ist bereits das Bett des Wasserlaufs zu sehen.
Hier ist bereits das Bett des Wasserlaufs zu sehen.
Foto: WAZ FotoPool
Vor allem Familien mit Kindern können sich freuen. Die Firma Hülskens arbeitet zurzeit an einem außergewöhnlichen Spiel- und Rastplatz an der Abgrabung Pettenkaul zwischen Büderich und Ginderich.

Wesel..  Am Sonntag könnte es laut Wettervorhersage ja endlich soweit sein: die erste Radtour bei frühlingshaftem Wetter. Wer die beliebte Strecke entlang des Rheins nimmt, wird linksrheinisch an der Abgrabung Pettenkaul bei Perrich etwas Neues entdecken. Noch ist der Spielplatz am Rande des Baggersees zwar nicht fertig, doch voraussichtlich Ende Mai soll die offizielle Einweihung stattfinden. Dann gibt es für Kinder nicht nur außergewöhnliche Spielmöglichkeiten, sondern auch schöne Sitzgelegenheiten für Radler mit Blick auf das Wasser.

Wasserspiel und Kletterparcours

Die Firma Hülskens arbeitet seit einigen Wochen auf dem etwa 1500 Quadratmeter großen Gelände, wo es bereits einen extra angelegten Weg gibt, der auch mit dem Fahrrad befahrbar ist. Einen direkten Zugang zum Wasser werden Radler und Spaziergänger aus Sicherheitsgründen zwar nicht erhalten, aber auf einem Steg können sie zumindest eine hübsche Aussicht genießen.

Viel Zuspruch wird vor allem an warmen Tagen das Wasserspiel erfahren. Hier können Kinder an zwei Handschwengelpumpen selbst aktiv werden und das Wasser über den mit bunten Steinen ausgelegten Bachlauf fließen lassen. Ein Windrad fördert das Grundwasser zutage, so wie es früher auf den niederrheinischen Weiden üblich war. Attraktiv ist auch der Kletterparcours mit seinen Holzbalken, die auf Findlingen angebracht sind. Hier gilt es, die Balance zu halten.

Hütten mit Grillstelle

Hülskens-Geschäftsführer Dr. Rudolf Koß freut sich über das neue Angebot, das mit einer Picknickwiese und Bäumen sowie sechs Sitzbänken eine Bereicherung an der Fahrradroute darstellt. Zwei Hütten, in denen es eine Grillstelle sowie Sitzmöglichkeiten gibt, laden zum Verweilen ein, und dienen auch als Wetterschutz. Dekorativ werden die Gabionenmauern wirken, mit Steinen gefüllte Körbe. Darüber hinaus bietet das Areal Abstellplätze für Fahrräder sowie für Pkw. Fast alles wurde übrigens in der Hülskens-Werkstatt kreiert.

Information

Die Besucher sollen hier außerdem etwas mehr über die Region erfahren. Dr. Rudolf Koß erläutert, dass zunächst über das Thema Kies und Sand informiert werden soll. Vielleicht könne anschließend noch eine Ergänzung stattfinden, etwa rund um die einstige Garnisonsstadt Wesel und passend dazu ein Hinweis auf das in der Nähe befindliche Fort.

 
 

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