Die Luisenstraße besonders im Blick

Seit gestern ist auch die  Unterführung an der Kurt-Kräcker-Straße wegen der Kanalbauarbeiten gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet.
Seit gestern ist auch die Unterführung an der Kurt-Kräcker-Straße wegen der Kanalbauarbeiten gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet.
Foto: WAZ FotoPool
Kanalarbeiten: Die zweite Bauphase ist angelaufen. Laut Stadt bislang kaum Probleme

Wesel.  Die erste Bauphase ist abgeschlossen, nun geht es an Phase zwei der Kanalbauarbeiten an der Kurt-Kräcker-Straße und Dinslakener Landstraße. Dafür ist seit Montag nicht mehr nur die Dinslakener Landstraße ab der Einmündung Flamer Weg gesperrt, sondern auch die Unterführung in Richtung Niederrheinhalle.

Bis Mitte oder Ende November - je nach Baufortschritt - soll die Sperrung bestehen, teilen Stadtverwaltung und Stadtwerke mit.

Der Start der zweiten Arbeitsphase verlief entspannt. Nur wenige Autofahrer drehten scheinbar überrascht im Kreisverkehr auf dem Fusternberg eine Extrarunde, um dann wieder in die Richtung zurückzufahren, aus der sie gekommen waren. Auch am Bahnhof versuchte von der Schermbecker Landstraße kommend kaum wer, an der Ampel geradeaus durchzufahren. Der Großteil der Autofahrer folgte geduldig der Umleitung, die vom Bahnhof aus über die Schillstraße bis zur Zitadellen-Kreuzung und dann nach links auf die Bundesstraße 8 Richtung Dinslaken führt.

Nur am ersten Tag Stau

„Die größten Sorgen hatte uns im Vorfeld die Luisenstraße gemacht“, sagt Wolfgang Bangert, der bei der Stadt für Verkehrsangelegenheiten zuständig ist. Man habe Angst gehabt, dass viele die Straße als Verbindung zwischen Bahnhof und B 8 nutzen würden. Bislang sei es dort jedoch ruhiger als erwartet. „Es gab fast keine Beschwerden von Anwohnern.“ Und nur am ersten Tag habe es Staus gegeben. „Autofahrer, die stadtauswärts unterwegs waren, haben lange gebraucht, um nach links auf die B 8 abzubiegen“, erklärt Wolfgang Bangert. „Vermutlich waren sie davon so genervt, dass sie ab dem zweiten Tag die Umleitung über die Zitadellenkreuzung genommen haben.“ Die Stadt werde die Luisenstraße aber weiterhin besonders im Blick behalten, verspricht Bangert.

An der ein oder anderen Stellschraube sei in der vergangenen Woche noch gedreht worden, so Bangert weiter. Etwa habe man in Höhe der Eisdiele Lohschelder am Franz-Etzel-Platz nun auf beiden Straßenseiten Hinweisschilder aufgestellt. „In den ersten Tagen sind immer mal wieder Autofahrer an der Ampel am Bahnhof geradeaus gefahren, da sie den Hinweis auf die Baustelle übersehen hatten.“ Auf der Schermbecker Landstraße gibt es schon vor der Brücke in Höhe der Einmündung Clarenbachstraße ein Schild mit dem Hinweis, dass in Richtung B 8 eine Abkürzung über den Fusternberg derzeit nicht möglich ist. „Wir werden nun mit Beginn der zweiten Bauphase noch einmal verstärkt den Verkehrsfluss beobachten“, kündigt Bangert an. „Wenn es irgendwo Probleme gibt, werden wir noch justieren.“

 
 

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