Das Vorgehen von Cavity ist ein Skandal!

Salzbergbauschäden. In vielen Häusern im linksrheinischen Rheinbogen gibt es Schäden die offensichtlich durch den untertägigen Salzabbau verursacht wurden. Für die Schäden, die durch Solvay verursacht wurden, ist die 100%ige Solvay-Tochter Cavity zuständig. Nach dem Verkauf des Salzbergwerkes ist ESCO verantwortlich.

Nach dem Bundesberggesetz muss der Verursacher der Schäden diese zu 100 % regulieren. Der Geschädigte muss aber beweisen, dass der Schaden durch den Salzabbau verursacht wurde. Im Zweifel würde Cavity für den Bürger entscheiden, so Cavity-Geschäftsführer Maly. In den meisten Fällen sind die Geschädigten mit den Zweifeln und einer geringen Abfindung sitzen geblieben. Im Gegensatz zur RAG, die einer Schlichtungsstelle im Kohlebergbau zustimmte, verweigert Cavity die Zustimmung einer solchen. (...)

Die verunsicherten Geschädigten lassen sich dann in den meisten Fällen auf einen „Kuhhandel“ in Form von wenigen tausend Euro Entschädigung ein. Und das nennt Herr Maly eine einvernehmliche Lösung im Sinne der Bürger! Es kann nicht sein, dass der Verursacher gleichzeitig als Sachverständiger und Richter fungiere. Es ist ein Skandal wie man mit den geschädigten Bürgern verfährt!

Die Geschädigten haben keine Chance auf eine neutrale und faire Behandlung (...). Die Bewohner der Orte Büderich, Ginderich, Borth, Wallach, Menzelen und Birten sind aufgerufen durch Unterschrift ihre kostenfreie Mitgliedschaft im „Verein der Salzbergbaugeschädigte“ zu bestätigen.

Hermann Norff, Wesel

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