Bürgermeister als 333. Türmer

Foto: NRZ

Schermbeck..  Zum fünften Sommerfest lud der Turmverein Damm am Samstag auf das Gelände des evangelischen Jugendhauses am Elsenberg. Etwa 400 Gäste feierten abends mit, und die Türmer nahmen Bürgermeister Mike Rexforth als 333. Turmmitglied auf. „Ich freue mich darauf, Teil der Gemeinschaft zu sein“, sagte er.

Das aus den Vorjahren bewährte Programm baute der Verein aus. So brachte Andrea Terstegen ihre drei stoischen Esel mit, die geduldig Kinder auf ihren Rücken trugen. Die Tiere hätten zwar auch einen Fluchtinstinkt, der sei aber nicht so ausgeprägt wie beim Pferd, meinte die Dammerin. Deshalb seien die Esel für das Reiten mit Kindern gut geeignet.

Erstmals Live-Musik

Bereits zum zweiten Mal gab es das Dammer Ochsenreiten. Martin Hessing gewann den Wettbewerb auf der wilden Maschine. Er hielt sich genau eine Minute und 19 Sekunden auf „Bronco“. Zweiter wurde Vorjahressieger Stefan Westrich. Der Gewinner freute sich über eine gesponserte Kanu-Fahrt auf der Lippe.

Erstmals gebe es „handgemachte Musik“, erklärte Vereinsvorsitzender Ernst-Hermann Göbel. „Ted & die Fremden“ sorgten mit Cover-Musik für Laune. Mittels der Arbeitsbühne von Josef Bodinka schauten sich die Dammer ihr Fest von oben an. Das Turm-Sommerfest sei neben dem Dammer Schützenfest das zweite große Dorffest geworden, sagte Vereinssprecher Elmar Venohr.

Bei den Mitgliederzahlen sei die Tendenz weiter steigend, berichtete Ernst-Hermann Göbel. Zunehmend stoßen Interessierte von außerhalb dazu. Die am entferntesten wohnenden Mitglieder stammen aus Hamburg und München.

LiteraTurm wird fortgesetzt

Wie geht es weiter? „Das soll kommen“, sagt Göbel über die zweite Auflage von „LiteraTurm“. Der erste Leseabend im Landhaus Wortelkamp war ein Erfolg und soll bald wiederholt werden. „Endlich versuchen“ möchten die Türmer zudem den lange geplante Besuch bei ihrer Hausbrauerei hinzubekommen, die das Turmbier herstellt. „Das Turmglühen wird zurückgestellt“, blickte der Vorsitzende voraus. Der Verein macht dabei dieses Jahr Pause, will nicht zu viele Veranstaltungen bieten. Als neues Produkt gab es am Samstag den Turmhonig – „von fleißigen Bienen rund um den Turm gesammelt“. Mit dem Erlös des fünften Sommerfestes wird der Turmverein den Umbau des Jugendhauses unterstützen.

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