Bovenkerk: Radweg kaum machbar

Hamminkeln..  Udo Bovenkerk, CDU-Kreistagsmitglied aus Hamminkeln, teilt die Ansicht des Weseler SPD-Politikers Ludger Hovest, dass der fehlende Ausbau des Radweges längs der Diersfordter Straße an der L 480 misslich sei. Aber er wundere sich, dass Hovest Verkehrsminister Groschek einfach Glauben schenke. „Die Vorgaben für die Prioritätenlisten basieren schon seit ewigen Zeiten auf Grundlagen der Bezirksregierungen“, so Bovenkerk. Die Bezirksregierung müsse folglich „seit Beginn der Planung Betuwe-Linie vor ca. 30 Jahren geschlafen haben.“

Dass der Radweg in der Prioritätenliste so weit unten stehe, liege am fehlenden Geld für Straßen- und Radwegebau. Zweiter Grund sei der Radroutenplaner NRW aus Groscheks Ministerium. Er zeige die überregionale Niederrheinroute von Bislich und Diersfordt über die L 7, Heuweg, Am Schwarzen Wasser, Kastanienstraße, Westfeldweg und Mühlenrott in den Hamminkelner Ortskern. Das ende nicht „im Nirgendwo“.

Neu ins Spiel komme nun die Schließung des Bahnübegangs Am Schwarzen Wasser/Kastanienstraße. Dabei solle die neue Brücke in die Wegeführung eingeplant werden: vom Heuweg kommend über den neuen Radweg längs der Brücke und wiederum direkt anbindend an den Westfalenweg und Mühlenrott. Die neue Streckenführung sei etwas kürzer und in ein überregionales Radwegenetz eingebunden.

Auch er sähe gerne den genannten zusätzlichen Radweg längs der Diersfordter Straße, so Bovenkerk, könne sich aber kaum vorstellen, „wie man ein überregionales Radwegenetz aushebeln könnte“.

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