Zurück dorthin, wo das Positive begann

Ehemaligentreffen LWL
Ehemaligentreffen LWL
Foto: WP

Warstein.. Es war eine Rückkehr mit vielen Erinnerungen: Das Gros der Klienten war ganz unten angekommen, oder doch auf dem besten Weg dorthin, als sie im Warsteiner „Stillenberg“ die Therapie gegen ihre Sucht aufnahmen.

Am Samstag, 6. Juli, sind nun rund 400 Frauen und Männer an den Ort zurückgekehrt, an dem sie sich aus der Abwärtsspirale aus Alkohol, Drogen und Medikamenten freikämpfen konnten. Beim Ehemaligentreff des Rehabilitationszentrums Südwestfalen im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) – ehemals die „Fachklinik Stillenberg“ – nutzten sie die Gelegenheit, sich mit ihren Mitstreitern auszutauschen und die neuesten Entwicklungen der LWL-Einrichtung zu erfahren.

Bertrand Evertz begrüßte die Anwesenden im Festsaal der Warsteiner LWL-Einrichtungen. „Dass Sie es in die Abstinenz geschafft haben und diesen Weg bis heute konsequent beschreiten, ist eine enorme Leistung, für die ich Ihnen von Herzen meinen Glückwunsch und meine Anerkennung aussprechen möchte“, betonte der Chefarzt.

Jubiläum gegen die Sucht

Daher freute sich Evertz besonders, diejenigen Teilnehmer auszuzeichnen, die in diesem Jahr ein Jubiläum im Kampf gegen die Sucht feiern können. Unter den Geehrten befanden sich auch einige, die bereits seit mehr als 30 Jahren ohne Suchtmittel leben.

Nach einem Fachvortrag zum Thema „Abstinenz – eine Frage des Alters?“ nutzten viele der ehemaligen „Stillenberger“ die Möglichkeit, auf ihre alte Station zurückzukehren. Dort konnten sie sich im Gespräch mit ihren ehemaligen Therapeuten noch einmal ganz bewusst der früheren Suchtkariere stellen, ein Resümee über den bisher zurückgelegten Weg ziehen und Perspektiven für die Zukunft diskutieren.

Positive Veränderungen

Dabei zeigte sich schnell: Der Befreiungsschlag von Alkohol, Medikamenten oder Drogen hat bei vielen das Miteinander in Familie, Beruf und Freundeskreis nachhaltig positiv beeinflusst und so für mehr Stabilität in allen Bereichen des Lebens gesorgt. Eine Rückmeldung, die einmal mehr zeigte, dass „im Stillenberg“ seit mehr als 30 Jahren wertvolle Arbeit geleistet wird.

 
 

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