Zukunftsnetz Mobilität des Landes NRW

Kreis Soest.  Wie vernetzt man verschiedene Verkehrsträger am besten, wie realisiert man Carsharing-Angebote und wie sieht ein sicherer Radweg aus? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich das vom Verkehrsministerium initiierte Zukunftsnetz Mobilität NRW. In diesem Netzwerk haben sich 57 Kreise, Städte und Gemeinden zusammengeschlossen, um mit Hilfe des Landes die Weichen für die Mobilität von morgen zu stellen. Auch der Kreis Soest zählt zu diesen ersten Mitgliedern im Zukunftsnetz.

Zugriffsmöglichkeit auf Experten-Netz

Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Verkehrsministerium, übergab im Rahmen eines Festakts die Mitgliedsurkunde an Dr. Jürgen Wutschka, Leiter der Koordinierungsstelle Regionalentwicklung des Kreises Soest. „Die Menschen wollen sich in ihrer Stadt heimisch und wohl fühlen. Dazu zählt auch, dass die Bürgerinnen und Bürger mobil sind – ob mit dem ÖPNV, dem eigenen Auto, dem Rad oder einem Carsharing-Fahrzeug“, führte von der Mühlen aus.

Der Kreis Soest beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren damit, die nachhaltige und vernetzte Mobilität zu fördern. „Als Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW greifen wir auf ein Experten-Netzwerk zurück, um Mobilität für unsere Bürgerinnen und Bürger attraktiv zu gestalten“, erläutert Dr. Jürgen Wutschka. Dazu zählen unter anderem Überlegungen, Carsharing zu fördern und die Einrichtung von Dorfautos zu unterstützen, die gemeinschaftlich genutzt werden. Um hier qualifiziert agieren zu können, absolvierte Kreismitarbeiter Gunnar Wolters den Lehrgang Mobilitätsmanagement, der vom Zukunftsnetz Mobilität NRW angeboten wird.