Zirkusreife Weltreise beim Rosenmontagszug in Belecke

Impressionen vom Rosenmontagszug Belecke.
Impressionen vom Rosenmontagszug Belecke.
Foto: Uwe Nutsch
„Rabatz, Klamauk und Zauberei – Vorhang auf Manege frei“: Das Motto der Belecker Narren hätte kaum passender gewählt werden können für den närrischen Lindwurm mit 80 Zugpositionen und 1400 Teilnehmern. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten tausende von Jecken am 2,8 Kilometer langen Wegesrand Karneval vom Feinsten. Wenn auch lokale Themen Mangelware waren...

Belecke.. Nicht nur die Belecker, GBK und Juka 56, sondern auch Vereine und Gruppierungen aus der Nachbarschaft, vom Möhnetal bis Drewer und Erwitte, mischten mit, präsentierten weit mehr als ein Dutzend Prunk- und Motivwagen.

Die GBK-Gruppen hatten sich natürlich ihrem eigenen Sessionsmotto verschrieben. So hielten es auch „Ladykracher“ mit einer „Prinzlichen Elefantenparade“. Die Prinzen- und Pagenkinder schlossen sich dem an. Und auch die Frauengruppe MüSiWa hatte das passende Outfit herausgesucht.

„SamBadu“ wollte da nicht zurückstehen; die „Drömmelköppe“ ließen den „Zirkus Krone“ (natürlich passend gekrönt) das Regiment übernehmen. Und die „Notnägel“ zauberten mit einem „Helau!“ weit mehr als einen Hasen aus dem Hut.

Hasen aus dem Hut gezaubert

Apropos Zirkus: Der Spielmannszug des TuS ging mit dem Zirkuszelt auf Weltreise. In 80 Tagen, wie es auch das JuKa-Motto versprach. Der Stammtisch „High Fives“ schickte den tanzenden Juka-Bären um die Welt.

Ja, „der Karneval ist bunt und rund“, meinte auch die Wagenbau-Kommission Altengeseke – im Schlepptau ein gelbes U-Boot. Noch weiter zurück in der Zeit ging es bei den Anröchter Narren, die sich der Steinzeit verschrieben hatten, dabei ein Casino sowie Wilma und Fred Feuerstein mitgebracht hatten.

Tanzende Giraffen

Ob die „Horde tanzender Giraffen“ (Twirling Musik-Tanz-Verein Sichtigvor) da „Himmel und Hölle“ (KLJB Uelde) erlebten? Die Berger Narren bewegten sich sicherheitshalber „schwerelos durch das All“.

Die jungen Gäste aus Drewer präsentierten das „Märchenland Drewer“, die älteren versuchten es mit „Rock’n’Roll“ oder setzten auf Schottenrock und Dudelsack. „Wild im Kilt“ waren auch die „Johnny’s“, die es nach Schottland zog und Nessi mitgebracht hatten.

Die „Wispelten“ aus Niederbergheim ließen abspecken – oder nicht, denn: „Mit uns ist jede Diät schnell vorbei!“ Auch die Gäste aus Mellrich gaben sich aktiv. Gerade passend dazu die „Dai Niggeliggen“, die zum 44jährigen Bestehen und dem 4fachen Fußball-WM-Titel ein eigenes Sportstudio vorstellten – samt Torwand.

Stark vertreten wieder die Gäste aus Effeln: Sie präsentierten sich wahrlich hollywoodreif.

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