„We love Warstein“ will Ortsteile vernetzen

  • Das Team von „We love Warstein“ steckt mitten in den Planungen für 2017
  • Gemeinsam mit anderen Vereinen sollen verschiedene Projekte umgesetzt werden
  • Nächste Woche erhält „We love Warstein“ den Ehrenamtspreis des Kreises Soest

Warstein..  Den Ehrenamtspreis fast in den Händen, forcierte das Team von „We love Warstein“ (WLW) am Samstag ihre Ziele für 2017. Ergebnis des Strategie-Workshops: Im kommenden Jahr wird in Warstein gemeinschaftlich gekocht, am 1. Mai wird wieder Rad gefahren und der Warsteiner Herbst und Brauerumzug werden unterstützt. Auch die Weihnachtsmärkte sowie interaktive Sportturniere wollen die Ehrenämtler wieder unterstützen. Der fast schon traditionelle Frühschoppen findet im nächsten Jahr im Mühlenpark im Möhnetal statt.

Freude über Ehrenamtspreis

Bewährte Veranstaltungen sollen also mit neuen Ideen und Impulsen ergänzt werden, weitere Ideen sollen in naher Zukunft verwirklicht werden. „Wir wollen vereinsübergreifende Projekte mit anderen Akteuren“, erklärte Tobias Sobkowiak die Zielsetzung für 2017. Mit Frederik Cramer und Hendrik Hilwerling an der Vorstandsspitze, ergänzt durch weitere Mitglieder und Helfer, will Sobkowiak auch im kommenden Jahr die Vernetzung der Ortsteile vorantreiben: „Wir wollen bewusst nicht als Einzelkämpfer agieren.“ Eine Idee, für welche die WLWler schon in den vergangenen drei Jahren seit ihrer Gründung viel Lob erhielten.

Am Montag, 5. Dezember, gibt es dann auch den Ehrenamtspreis des Kreises Soest als Resultat von Einsatz und Engagement (wir berichteten). „Das hat uns ungemein gefreut“, so Sobkowiak, während Vorstandskollege Frederick Cramer ergänzt: „Das ist quasi ein Gütesiegel von extern.“ Ein Gütesiegel, das auch Bürgermeister Schöne den jungen Heimatfans gönnt. Bevor er zur Büroarbeit überging, begrüßte er das Team von „We love Warstein“ beim Strategie-Workshop im Sitzungssaal: „Was ihr macht, ist eine tolle Gemeinschaftsaktion. Wir müssen lernen, uns als eine Stadt zu begreifen. Dass auch der Warsteiner vom Allagener Haus Dassel als ,sein Haus Dassel’ spricht.“

Appell des Bürgermeisters

Schöne merkte an, dass laut Bertelsmann-Stiftung Warsteins Bevölkerung in vier bis fünf Jahren unter die Marke von 20 000 Einwohnern rutschen könnte. „Dabei haben wir viel Potenzial in der Stadt“, appellierte er an die junge Mannschaft, sich weiterhin einzubringen: „Wir wollen uns eng verzahnen. Da bin ich froh, dass ich euch habe. Bitte macht weiter.“ So plant nicht nur „We love Warstein“, sondern auch der Bürgermeister: Er will die gebürtige Suttroperin Gabriele Thelen, Professorin der Universität Konstanz, in Themen der Flüchtlingshilfe ins Boot holen.

 
 

EURE FAVORITEN

Känguru-Baby Lizzy verzückt den Zoo Duisburg

Do, 19.07.2018, 13.49 Uhr
Beschreibung anzeigen