Volkschor auf den Spuren der Warsteiner Geschichte

Warstein..  Zur Feier des 100-jährigen Bestehens des Volkschores hatte Ortsvorsteher Dietmar Lange nicht nur das übliche „Westfälische Flachgeschenk“ dabei. Er lud den Chor spontan zu einer Museumsbesichtigung ein.

Dieses Versprechen wurde nun eingelöst. Anstatt zur Chorprobe, trafen sich die Sängerinnen und Sänger zur üblichen Zeit um 19.30 Uhr am Eingang des Haus Kupferhammers.

Über die Entstehung

Pünktlich schloss Dietmar Lange die Eingangstür auf und empfing herzlich die Gäste. Noch im Eingangsbereich wusste er viel über die Entstehung des Hauses und seiner Nebengebäude zu berichten und machte die Sängerschar neugierig auf die weitere Exkursion.

Mit viel Liebe zum Detail und großem Wissen erzählte er auf dem weiteren Rundgang von den Industriellenfamilien Möller und Bergenthal, wie sie aus der einstigen Ackerbürgerstadt Warstein einen frühindustriellen Standort der Eisenindustrie schufen und somit das Leben in Warstein entscheidend beeinflussten. Durch das Belassen der ursprünglichen Einrichtung im gesamten Haus kam es den Sängern so vor, als hätte die Familie Bergenthal nur kurz das Haus verlassen und käme jeden Moment wieder würde. Beim Öffnen der reichverzierten Schränke kamen noch viele originale Gebrauchsgegenstände der Familie zum Vorschein.

In der Guten Stube

Nach einer guten Stunde, die wie im Flug verging, kam man dann in der „Guten Stube“ Warsteins, dem Festsaal an. Auch hier wurden von Dietmar Lange noch einige interessante Gegenstände präsentiert und dazu auch die passenden Geschichten erzählt.

Natürlich war es für die Sängerinnen und Sänger selbstverständlich und auch eine Freude, sich hier im Saal mit ein paar Liedvorträgen für die spannende Führung bei Dietmar Lange zu bedanken.

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