Tanja Frohne ist neue kfd-Vorsitzende in Altenrüthen

Armin Obalski

Altenrüthen.  Unglaubliche 22 Jahre war Beate Wolf Vorsitzende der kfd in Altenrüthen. Lange genug, wie sie meinte, und da sie eine Kandidatin für die Nachfolge gefunden hatte, stellte sie sich bei der Jahreshauptversammlung nicht erneut zur Wahl. Einstimmig betrauten die Frauen Tanja Frohne mit den Aufgaben der Vorsitzenden, die sie als 2. Vorsitzende bereits kennen gelernt hatte.

„Wir sind kein Reiseverein“

„Sie hat sich alles selbst erarbeitet“, würdigte Tanja Frohne die Leistungen ihrer Vorgängerin und plauderte aus dem Nähkästchen: Damals, bei ihrer ersten Wahl zur Vorsitzenden am 27. März 1992, sei Beate Wolf „ziemlich ins kalte Wasser geworfen worden“, als ihr als Starterpaket nur ein Ordner mit Akten überreicht worden sei. An einer Maxime Beate Wolfs wolle sie festhalten, versprach Tanja Frohne: „Wir sind kein Reiseverein“, hatte ihre Vorgängerin stets betont und Wert auf die kirchlichen Veranstaltungen im kfd-Programm gelegt.

Trotzdem erinnern sich alle Frauen gerne an die Ausflüge, zuletzt als Halbtagesfahrt zum Weihnachtsmarkt nach Soest, wie Schriftführerin Maria Wessel in ihrem Geschäftsbericht vermerkte. In den Jahren zuvor war es teils mehrere Tage nach Dresden oder Lüneburg gegangen.

Als neue 2. Vorsitzende steht Tanja Frohne Karin Frenz zur Seite. Bestätigt wurde Maria Wessel, auch wenn diese gerne ihr Amt im Sinne eines Generationenwechsels zur Verfügung gestellt hätte. Und es galt eine weitere viele Jahre aktive Frau zu verabschieden: Margret Bause war 18 Jahre als Helferin tätig. „Wir gehen gemeinsam in Altersteilzeit“, so Beate Wolf. Sie betonte die „super Zusammenarbeit“ und bezog sie auf das ganze Leitungsteam inklusive der Geistlichen, die sie all die Jahre als Präses der kfd begleitet hatten, von Dechant Hubert Baader bis zu Pastor Dieter Moors. „Wir haben alles gemeinsam besprochen, nie gab es einsame Entscheidungen“, so Beate Wolf. Zur Helferin an Stelle von Margret Bause wurde Daniela Schorlemer gewählt.