Tafelkreide bringt Gymnasiasten Glück

Personen auf dem Foto (von links nach rechts): Edwin Schnar (Schüler, 7b), Dagmar Wiethoff (Chemielehrerin), Dr. Ernst Grafe, Torsten Licht (Schüler, 7b), Julius Broermann (Schüler, 7b), Philipp Dicke (Schüler, 7b), Herr Gödde, Werner Steinrücke (Chemielehrer)
Personen auf dem Foto (von links nach rechts): Edwin Schnar (Schüler, 7b), Dagmar Wiethoff (Chemielehrerin), Dr. Ernst Grafe, Torsten Licht (Schüler, 7b), Julius Broermann (Schüler, 7b), Philipp Dicke (Schüler, 7b), Herr Gödde, Werner Steinrücke (Chemielehrer)
Foto: privat
Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Paderborn hat die Schülergruppe des Gymnasiums Warstein im Fachbereich Chemie den hervorragenden 2. Platz belegt.

Warstein/Paderborn.. Im Heinz-Nixdorf-Museum präsentierten Julius Broermann und Torsten Licht das Projekt „Untersuchung von weißen Tafelkreiden“ der kritischen Jury und anschließend der Öffentlichkeit. An ihrem Wettbewerbsstand zeigten die Schüler der Jahrgangsstufe 7 chemische Experimente, mit denen die Eigenschaften verschiedener weißer Tafelkreiden untersucht werden konnten. Dazu gehörte zum Beispiel die Wasseraufnahme, das Bruchverhalten, das Schreibverhalten sowie die chemische Zusammensetzung.

Tatkräftige Unterstützung erhielten sie bei den Vorbereitungen des Projekts von Philipp Dicke, Edwin Schnar und Mick Niedbala (alle ebenfalls Jahrgangsstufe 7). Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass Kreide nicht gleich Kreide ist und die teuersten Kreidesorten nicht immer die besten sind. Für alle Beteiligten war die Teilnahme am Regionalwettbewerb eine großartige Erfahrung.

Erste Gratulanten waren der Bürgermeister Manfred Gödde und der Förderer des Gymnasiums, Dr. Ernst Grafe. Die Chemielehrer Werner Steinrücke und Dagmar Wiethoff freuten sich über das gelungene Projekt und die hervorragende Präsentation. Für das Gymnasium der Stadt Warstein ist die Teilnahme an Jugend forscht in jedem Jahr eine Selbstverständlichkeit, da hier die Möglichkeit gegeben ist, das Interesse am naturwissenschaftlichen Arbeiten zu fördern und die Schülerinnen und Schüler dafür zu begeistern.

Schulpreis für langjährige Förderung

Beim diesjährigen Regionalwettbewerb wurde das Gymnasium Warstein zudem mit dem Schulpreis 2015 und einem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro geehrt. Mit dem Preis würdigt die Stiftung Jugend forscht e. V. das besondere Engagement von Schulen bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb. Mit dem Projekt zur Untersuchung weißer Tafelkreide überzeugten die Schüler Torsten Licht und Julius Broermann der Jahrgangsstufe 7 unter der Betreuung durch die Chemielehrerin Dagmar Wiethoff die Juroren.

Wettbewerbsleiter und Jury bewerteten dabei neben dem langjährigen Engagement vor allem die Qualität des eingereichten Forschungsprojektes. Beurteilt wurden zudem auch die besondere Förderkultur des Gymnasiums Warstein im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt.

Preisgeld für neue Projekte

Mit dem unerwarteten Preisgeld plant Chemielehrer Werner Steinrücke zusammen mit seiner Fachkollegin weitere naturwissenschaftliche Projekte interessierter Schüler zu entwickeln und umzusetzen, um auch im nächsten Jahr wieder am Wettbewerb teilzunehmen.

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