SPD wünscht Beratungshaus für Inklusion

Kreis Soest..  Für die Einrichtung eines „Beratungshauses zur Unterstützung schulischer Inklusion“ macht sich die SPD-Fraktion des Soester Kreistages stark. In einem Antrag an den Fachausschuss Bildung, Inklusion, Schule und Sport fordern die Sozialdemokraten den Kreis Soest auf, beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe die Aufnahme in die Liste potenzieller Betreiber solcher Einrichtungen zu erwirken. „Dies ist die Voraussetzung, um auch in den Genuss finanzieller Förderung zu kommen“, erläuterte jetzt Inga Schubert-Hartmann, die zugleich auch Mitglied im „Westfalenparlament“ ist.

Erfolg in anderen Regionen

Sie wies gleichzeitig darauf hin, dass solche Beratungshäuser in Münster und Paderborn bereits mit Erfolg betrieben werden und im Kreis Olpe eine weitere Einrichtung vorgesehen sei. In diesen Beratungshäusern stehen Fachkräfte unterschiedlichster Profession für alle Anfragen zur Verfügung. Sie beraten nicht nur Schulträger, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, sondern vor allem auch Eltern. Diese haben nach Aussagen der Abgeordneten Schubert-Hartmann häufig die schwierige Frage zu beantworten, das Kind in eine Förderschule zu geben oder aber am integrativen Unterricht einer Regelschule teilnehmen zu lassen.

Ein „Beratungshaus Inklusion“ stellt daher nach Überzeugung der SPD-Kreistagsfraktion ein dringend benötigtes Unterstützungsangebot dar.

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