Sparkasse Lippstadt mit glänzender Bilanz

Präsentieren eine glänzende Bilanz der Sparkasse Lippstadt für 2014: Vorstandsvorsitzender Jürgen Riepe (links) und Vorstand Peter Königkamp. Die Bilanzsumme kratz an der Marke von 1,5 Milliarden Euro.
Präsentieren eine glänzende Bilanz der Sparkasse Lippstadt für 2014: Vorstandsvorsitzender Jürgen Riepe (links) und Vorstand Peter Königkamp. Die Bilanzsumme kratz an der Marke von 1,5 Milliarden Euro.
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„Als äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr“ klassifiziert Vorstandsvorsitzender Jürgen Riepe 2014 für die Sparkasse Lippstadt. Diese konnte ihr Wachstum, bezogen auf alle entscheidenden Kennziffern, fortsetzen.

Lippstadt/Warstein/Rüthen..  „Als äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr“ klassifiziert Vorstandsvorsitzender Jürgen Riepe 2014 für die Sparkasse Lippstadt. Diese konnte ihr Wachstum, bezogen auf alle entscheidenden Kennziffern, fortsetzen und blickt auf ihre erfolgreichste Bilanz, seit 2009 die Fusion mit der Sparkasse Warstein-Rüthen wirksam wurde.

Auch wenn Riepe unisono mit seinem Vorstandskollegen Peter Königkamp betont, die Bilanzsumme sei nicht das entscheidende Kriterium, vor allem was den Vergleich in der Branche anbetrifft, kann man auch darauf stolz sein: Sie legte um 68 Millionen Euro (6,4 Prozent) zu und kratzt an der Grenze von 1,5 Milliarden Euro. Wert legt der Vorstand dabei darauf, das in dieses Ergebnis nicht die Geschäfte mit den Verbundpartnern im Bereich Bausparen und Versicherungen einfließen. Trotz, oder gerade aufgrund der abweichenden Bemessungsgrundlage sieht sich die Sparkasse als Marktführer in ihrem Geschäftsgebiet.

„Die Zeiten sind nicht ganz ruhig, auch wenn dies oft so erscheinen mag“, sagt Riepe bei der Präsentation des Zahlenwerkes und nennt als Stichworte Niedrigzins und die zunehmende Regulierung des Bankensektors durch staatliche Stellen. Um deren Vorgaben gerecht zu werden, ist in den vergangenen Jahr das damit befasste Personal von zwei auf neun Mitarbeiter aufgestockt worden.

Bei der Vorstellung der Bilanz 2013 hatte der Vorstand noch mit einem kritischen Folgejahr gerechnet. Die Entwicklung strafte diesen Pessimismus erfreulicherweise Lügen. Das Kundengeschäftsvolumen, das die Summe von Kundeneinlagen, Kundenkrediten und Wertpapiergeschäft darstellt, stieg binnen Jahresfrist um 119 Millionen auf 2,3 Milliarden Euro. Alle drei Bereiche trugen gleichermaßen zu dem Plus von 5,5 Prozent bei. Die insgesamt gute Struktur der Sparkasse Lippstadt und der hohe Stand der Umsetzung der regulatorischen Maßnahmen, die sie in die Lage versetzen, schon jetzt die Kriterien von Basel III zu erfüllen, habe das Institut in die Lage versetzt, sich auf das Kerngeschäft der Kundenbetreuung zu konzentrieren, begründete der Vorstandsvorsitzende diese positive Entwicklung.

Um 42 auf 921 Millionen Euro (plus 4,8 Prozent) wuchs das Kreditgeschäft. „Mit dieser Entwicklung sind wir äußerst zufrieden“, betont Königkamp, wobei neue Kredite in Höhe von 321 Millionen Euro vergeben wurden. „Wir werden auch zukünftig alle vertretbaren Kreditanfragen bedienen“, betont Riepe. Dazu kann die Sparkasse das Eigenkapital um neun Millionen Euro stärken. Unter dem Strich verbleibt so ein noch zu versteuernder Jahresüberschuss von 3,4 Millionen Euro.

Mehr Wertpapiere

48 Millionen Euro mehr (4,8 Prozent) als 2013 vertrauten die Kunden „ihrer“ Sparkasse an. So liegen die Kundeneinlagen bei 1,1 Milliarden Euro. Außerdem investierten sie angesichts der niedrigen Zinsen wiederum verstärkt in Wertpapiere. Der Bestand wuchs deutlich um 11,4 Prozent oder 28 Millionen auf 274 Millionen Euro. Die Geldvermögensbildung, ein Wert der sich zusammensetzt aus Einlagen und Wertpapierbestand, wuchs um 65,3 Millionen Euro und damit 5,3 Prozent. „Branchendurchschnitt sind ein Prozent“, verkündet Jürgen Riepe stolz.

Rund 400 000 Euro gab es 2014 von der Sparkasse Lippstadt an Spenden und Stiftungen. 250 Vereine und Organisationen sowie mittlerweile sieben Stipendiaten der Hochschule Hamm-Lippstadt profitierten davon.

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