Reisewarnung für Warstein ist aufgehoben

Die Soester Landrätin Eva Irrgang hat bekanntgegeben, dass die ausgesprochenen Reise-Empfehlungen für die Stadt Warstein aufgehoben sind. In der Mitte steht Warsteins Bürgermeister Manfred Gödde und rechts NRW-Umweltminister Johannes Remmel.
Die Soester Landrätin Eva Irrgang hat bekanntgegeben, dass die ausgesprochenen Reise-Empfehlungen für die Stadt Warstein aufgehoben sind. In der Mitte steht Warsteins Bürgermeister Manfred Gödde und rechts NRW-Umweltminister Johannes Remmel.
Foto: Hans-Albert Limbrock / Westfalenpost
Kollektives Aufatmen in der Legionellen-Krise in der Stadt Warstein im Sauerland: Der Kreis Soest hat mit sofortiger Wirkung die am 30. August ausgesprochenen Reise-Empfehlungen aufgehoben. Ein nächster Schritt in Richtung Normalität für die Bürgerinnen und Bürger der Wästerstadt.

Warstein.. Der Kreis Soest warnt ab sofort nicht mehr vor Reisen nach Warstein im Sauerland. „Wir haben das Geschehen jetzt unter Kontrolle“, sagte Landrätin Eva Irrgang (CDU).

Ausschlaggebend für die einstimmige Entscheidung des Krisenstabes sei, dass die Stadt Warstein alle Deckel des Kanals, der nachweislich mit einer hohen Legionellen-Zahl belastet war, bis Mittwoch komplett abgedichtet habe.

60 Kanaldeckel in Warstein mit Vlies abgedichtet

Zudem sind die beiden mit Legionellen belasteten Klärbecken komplett abgedeckt. „Damit sind alle Maßnahmen zum vorbeugenden Gesundheitsschutz abgeschlossen und wir haben alles getan, um eine weitere Gefährdung auszuschließen“, sagte Eva Irrgang.

Die Stadt habe „in Rekordzeit“ die 60 Kanaldeckel mit Vlies abgedichtet. Der Kanal führt von dem mit Legionellen belasteten Vorklärbecken der Warsteiner Brauerei zur kommunalen Kläranlage, in der ebenfalls eine hohe Anzahl der Bakterien nachgewiesen wurde. Er soll nun bis Freitag gereinigt werden.

Kein Wasser aus der Wäster entnehmen

Das Wasser-Entnahmeverbot für den Fluss Wäster bleibt jedoch weiterhin bestehen. In dem Gewässer an der kommunalen Kläranlage wurde ebenfalls eine erhöhte Legionellen-Belastung nachgewiesen.

„Wir müssen jetzt prüfen, wie intensiv die installierte UV-Reinigung an dem Klärbecken wirkt und wie sich das auf die Legionellen-Belastung im Wasser auswirkt. Erst wenn diese unter den Grenzwerten liegt, kann das Verbot aufgehoben werden“, erklärte Eva Irrgang die weiteren Maßnahmen.

 
 

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