Magnetismus und Strom begeistern die Kleinsten

Im Kindergarten Zwergenland in Altenrüthen freuen sich die Kinder über zahlreiche naturwissenschaftliche Experimente, die Dr. Vera Romberg-Forkert mit ihnen macht. Julia schaut Nick beim heißen Draht zu.
Im Kindergarten Zwergenland in Altenrüthen freuen sich die Kinder über zahlreiche naturwissenschaftliche Experimente, die Dr. Vera Romberg-Forkert mit ihnen macht. Julia schaut Nick beim heißen Draht zu.
Foto: WP
Kinder haben einen großen Forscherdrang. Und der soll geweckt werden. Aus diesem Grund nahmen Grundschullehrer und Kindergarten-Erzieherinnen an einer Fortbildung teil. Die praktische Anwendung des Gelernten fand im „Zwergenland“ in Altenrüthen statt.

Altenrüthen..  Strom sieht man nicht. „Das sind klitzekleine Teilchen“, sind die Jungen und Mädchen im Kindergarten „Zwergenland“ überzeugt. Und trotzdem wissen sie, dass man Strom braucht, um eine Lampe zum leuchten zu bringen: Die Schulkinder betätigen sich derzeit mit großer Freude als Jungforscher.

Dahinter steckt ein Projekt, das das Regionale Bildungsbüro des Kreises Soest finanziert und das für Kindergarten- und Grundschulkinder gedacht ist. Lehrer und Erzieher bildeten sich entsprechend fort, um Naturwissenschaft für Kinder interessant zu vermitteln.

Großes Los gezogen

Und nach der Theorie ging es nun in die Praxis: Je eine Grundschule (aus Ense) sowie ein Kindergarten (eben „Zwergenland“ Altenrüthen) hatten – im wahrsten Sinne – das große Los gezogen und bekommen so Besuch von Dr. Vera Romberg-Forkert von ScienceLab, um mit den Kindern an mehreren Vormittagen praktisch zu arbeiten. „Wir machen nicht Physik, Chemie und Biologie, sondern wir machen Sachen, die die Kinder kennen“, erläutert die ScienceLab-Expertin den Gedanken. Im Mittelpunkt steht dabei die praktische Umsetzung des Gedanken. Aus diesem Grund hospitieren auch die Teilnehmer der Fortbildung, damit sie die Projekte und Experimente künftig in ihren Alltag in Schule und Kindergarten integrierten können.

Kinder haben Fragen

Im Zwergenland stand an drei Tagen Magnetismus auf dem Programm, jetzt folgen noch zwei Einheiten rund um den Strom. „Im Kindergarten haben die Kinder noch Fragen“, freut sich Dr. Romberg-Forkert – und ist überzeugt, dass die Arbeit auch nach ihrem Weggang fortgesetzt wird. Zumal viele der benötigten Materialien bereits im Bestand sind.

Wichtig ist der Lippstädterin, dass alles spielerisch passiert – sei es beim „Heißen Draht“ oder bei der Glühlampe, die mittels Batterie zum Leuchten gebracht wird, denn „Strom fließt im Kreis“. Praktisch umgesetzt wurde die Erkenntnis übrigens auch sofort – bei einem kleinen Laternenumzug.

 
 

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