Klaus Müller führt Schützenverein Altenrüthen

Armin Obalski
Hat sich um den neuen Vorsitzenden Klaus Müller und König Erich Fechner gruppiert: Der gesamte Vorstand des Schützenvereins Altenrüthen inklusive der drei je dreiköpfigen Fahnenabordnungen.
Hat sich um den neuen Vorsitzenden Klaus Müller und König Erich Fechner gruppiert: Der gesamte Vorstand des Schützenvereins Altenrüthen inklusive der drei je dreiköpfigen Fahnenabordnungen.
Foto: WP

Altenrüthen.  Klaus Müller ist neuer Vorsitzender des Schützenvereins Altenrüthen. Der langjährige Geschäftsführer und vormalige Hauptmann und Leutnant löst Franz-Josef Schirk ab, der sich nach neun Jahren nicht erneut zur Wahl stellte.

Bereits im Vorfeld des Jubiläum – der Schützenverein feierte im Sommer glanzvoll sein 525-jähriges Bestehen – hatte Schirk angekündigt nach diesem Höhepunkt abtreten zu wollen. Dafür nannte er bei der Generalversammlung am Samstagabend zwei Gründe: Zum einen sei er beruflich stark eingespannt, zum anderen sei im vergangenen Jahr ein Generationswechsel im Vorstand eingeleitet worden, der nun fortgesetzt werden sollte.

Besondere Aktivitäten und Ereignisse, resümierte Franz-Josef Schirk, fielen in seine Amtszeit. Neben dem Jubiläumsschützenfest 2013 waren dies die Fahnenweihe 2005, die Renovierung von Teilen der Gemeindehalle inklusive Schallschutzmaßnahmen und der Ausbau der Schützenhütte. „Ich mach’ mein Ding, egal was die anderen labern“, nannte der scheidende Vorsitzende mit einer Liedzeile von Udo Lindenberg die Maxime seines Handelns. Ausdrücklich bedankte er sich bei seinen Vorstandskollegen und allen aktiven Schützenbrüdern für deren Unterstützung bei besagten Aufgaben. „Macht so weiter auf dem eingeschlagenen Weg“, wünschte sich Schirk zum Abschied von „seinen“ Schützen. Für seinen Nachfolger hatte er ein paar persönliche Ratschläge in Reimform parat. Etwa: „Ich wünsch’ dir den Mut, deine Meinung zu sagen, Entscheidungen zu treffen, nicht zu vertagen.“

Klaus Müller als einstimmig gewählter neuer Vorsitzender dankte Schirk: „Es war eine schöne Zeit, mit dir zu diskutieren und von dir zu lernen.“ Ganz aus der Pflicht mochte er seinen Vorgänger vorerst nicht entlassen und bat ihn, die Versammlung zu Ende zu führen „um mir den Einstieg zu erleichtern“. Das besondere äußere Zeichen der Anerkennung für Schirk gab es erst ganz am Ende der Versammlung. Da stellte dessen Vorgänger Friedel Müller den Antrag, Schirk zum Ehrenmitglied zu ernennen. Einstimmig kamen dem die 78 stimmberechtigten Mitglieder nach. Deren Zahl wuchs an diesem Abend wenn auch nur geringfügig durch den Neueintritt von Michael Pajkic. Doch das Interesse insgesamt an der Generalversammlung war so groß, dass noch Stühle nachgestellt werden mussten.

Weniger groß – um es vorsichtig zu sagen – war bei den Wahlen das Interesse daran, die Nachfolge von Bernd Becker, Jan Schrewe und André Lips als Abordnung an der Hauptfahne, der Männerfahne, anzutreten. Zahlreiche genannte Kandidaten lehnten dankend ab, bis sich Michael Müller („selbstverständlich“), Markus Blecke („ja klar“) und Neumitglied Michael Pajkic ein Herz fassten. Eine Kampfkandidatur hatte es hingegen zuvor um den Posten des dritten Beisitzers, frei geworden durch den Verzicht von Alfons Wolf, gegeben. Eric Fechner setzte sich dabei deutlich durch.