Gymnasium sagt „Danke“ für tollen Unterricht

Warstein..  Heinz Brüss, Reinhard Wienand und Wolfgang Boomhuis verabschiedeten sich zum Halbjahreswechsel vom Gymnasium Warstein. Die Fachschaft Mathematik verliert damit auf einen Schlag drei ihrer bewährten Kräfte.

Heinz Brüss reiste fast 30 Jahre jeden Morgen von Bad Sassendorf an, um am Gymnasium Warstein in den Fächern Mathematik und Erdkunde zu unterrichten. Seinen Erdkundeunterricht ergänzte er häufig durch Exkursionen. Heinz Brüss unterrichtete zudem in der Mittelstufe das Fach Informatik / Neue Medien und engagierte sich zudem viele Jahre als SV-Lehrer.

Kreative Bildbearbeitungen

Wolfgang Boomhuis brachte es auf fast 35 Jahre am Warsteiner Gymnasium. Seine Fächer waren neben der Mathematik die Kunst und die Kombination von Informatik und Neue Medien, wobei er die letzteren zur Freude der Schülerinnen und Schüler gerne miteinander verknüpfte und ihnen vermittelte, wie kreativ Bildbearbeitungen eingesetzt werden können.

Viele Exponate, geschaffen von Schülern in seinem Kunstunterricht, prägen heute die Flure und Räume der Schule. Zudem zeichnete Wolfgang Boomhuis verantwortlich für das Corporite Design des Gymnasiums. Er schuf das Logo der Schule und entwarf auch für viele Projekte graphische Darstellungen.

„Mit Reinhard ‘Molli’ Wienand verlässt ein Urgestein unsere Schule“, so Schulleiter Werner Humbeck. Mit 36 1/2 Jahren Lehrtätigkeit war er der Dienstälteste des Kollegiums.

Fahrten nach St. Pol begleitet

Für Reinhard Wienand war es „seine Schule“. Er war selbst Schüler dieses Gymnasiums, zunächst noch im Gebäude des Progymnasiums am Marktplatz, zog mit um in den Neubau am Schoren und gehörte dann zu den ersten, die in Warstein die Abiturprüfung ablegten. Seit August 1978 haben dann unzählige Schüler seinen Mathematikunterricht genossen. Daneben hat er in vielen Bereichen mitgewirkt: Er unterrichtete neben Mathematik auch in den Fächern Physik und Informatik, war lange Jahre Mitglied des Lehrerrates, der Schulkonferenz, zeichnete verantwortlich für die Ausbildung der Referendarinnen und Referendare, die Koordination der Mittelstufe und die Stunden- wie auch Vertretungspläne.

Zusammen mit seiner Frau Helma begleitete er viele Reisen zum Schüleraustausch nach St. Pol und von seinem sportlichen Faible für Badminton profitierten Schülerinnen und Schüler in Form der AG am Samstagmorgen. Er war all die Jahre als „gute Seele“ und „Aufmunterer“ in der Schule unterwegs und sein Spitzname „Molli“ war sowohl in Schülergenerationen wie im Kollegenkreis in aller Munde. Markus Schröder, Fachvorsitzender Mathematik, verriet dann auch in seinen Dankesworten an den scheidenden Kollegen, was sich hinter diesem „Molli“ verberge: „M - Mathe mit Humor – Reinhard Wienand’s „Flachwitze“ haben Kollegen und die Schülerinnen und Schülern genossen; o - ohne Zigaretten und dafür auf dem Weg zur Bordsteinkante, um zu rauchen, kann man sich ihn nicht vorstellen; l - Lotto: trotz umfangreichem Wissen über die Wahrscheinlichkeit eines Hauptgewinns hält er am Lottospielen fest; l - Lust auf Badminton und an Rätseln: beides ist für ihn federleicht und das i - immer hat er gute Laune, egal, was ihm die Stimmung auch vermiesen könnte.“

Wunsch der Schulgemeinde

Schülerinnen, Schüler, Eltern und die Kolleginnen und Kollegen bedanken sich bei Heinz Brüss, Wolfgang Boomhuis und Reinhard Wienand für alles, was sie zum Schulleben beigetragen haben und wünschen ihnen für die Zukunft, dass sie ihre nun schulfreie Zeit bei hoffentlich langanhaltender Gesundheit ausgiebig genießen mögen.

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