Fachkräfte der Suchtmedizin bilden sich in Warstein fort

Warstein..  Sechs neue Fachkräfte in der Suchtmedizin sind aus einem Lehrgang am Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Kliniken im Kreis Soest (FWZ) hervorgegangen. Im vergangenen Jahr waren sie angetreten, um berufsbegleitend den Kursus an der Lehreinrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) zu besuchen. Jetzt konnten sie mit strahlenden Gesichtern die Abschlusszertifikate aus den Händen von Ilona Scheidt, Leiterin des Pflegedienstes der Abteilung Suchtmedizin, und Monika Stich als Leiterin des FWZ entgegen nehmen.

Grundkenntnisse bereits vorhanden

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten zuvor bereits im Basiskursus Sucht oder vergleichbaren Lehrgängen Grundkenntnisse zu diesem spezifischen Arbeitsfeld erlangt. In den verschiedenen Modulen des Aufbaukurses standen nun neben der speziellen Krankheitslehre auch weiterführende Themen im Blickpunkt: Internetsucht, Sucht bei Jugendlichen und der Umgang mit jungen Erwachsenen, Umgang mit Ambivalenz, gesprächstherapeutische Basiskompetenzen sowie Therapie und Interventionsmöglichkeiten in der Suchtmedizin. Neben 188 Stunden Theorie musste eine Hausarbeit zu einem suchtspezifischen Thema geschrieben und im Rahmen eines Abschlusskolloquiums verteidigt werden.

Hohe Praxisrelevanz

Bei der Themenwahl war eine hohe Praxisrelevanz gefordert, und die fachlich sehr aktuellen Arbeiten konnten sich sehen lassen: Egal, ob es die Motivierende Gesprächsführung ist, der Kontrollierte Suchtmittelkonsum, die tiergestützte Arbeit, die Stabilisierungsarbeit bei traumatisierten Klienten oder die „Kleine Schule des Genießens“ als Angebot für Jugendliche: Die Einrichtungen, an denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tätig sind, sowie deren Klientinnen und Klienten werden bei erfolgreicher Umsetzung von diesen Projekten profitieren.

 
 

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