Esperanto-Stadt als Reiseziel geplant

Warstein.  Wenn die Warsteiner Esperantisten auf das letzte Jahr zurückblicken, können sie das mit Zufriedenheit und einem gewissen Stolz tun.

Seit mehr als einem Jahr besteht eine relativ große, von Warstein aus mit der Plansprache vertraut gemachte Gruppe (zehn Mitglieder) im Esperanto-Dorf Stockum (Sundern) und macht dabei gute Fortschritte in Bezug auf ihre neuen Sprachkenntnisse. Sie wurde in dieser Zeit weitestgehend von Wästerstädter Esperantisten unterstützt und kann 2014 wohl ohne diese Hilfe auskommen. Der ähnlich große und fast gleich junge Klub in Werl, der zur Hälfte ebenfalls von Warsteinern „esperantisiert“ wurde, brauchte solche Begleitung nie, gab es dort doch von Anfang an eine gleich große Zahl von Anfängern und weit Fortgeschrittenen.

Nach einem Vortrag und einem Esperanto-Kurs gewann die Warsteiner Gruppe wieder neue Mitglieder und ist damit ähnlich stark wie die beiden Klubs in Stockum und Werl. Ein wichtiges Ereignis war im Herbst die Bildung eines neuen Quartetts von besonders sprachkompetenten Esperantisten aus der alten Gruppe, die sich bei ihren Treffen ausschließlich in der „Internacia Lingvo“ unterhalten.

Erwähnung in Esperanto-Zeitschrift

Neben der Teilnahme an überregionalen Esperanto-Treffen ist als erfolgreiches Ereignis im letzten Jahr vor allem das fast schon traditionelle Warsteiner „somerfesto“ mit Esperantisten u.a. aus Werl, Meschede und Holzwickede trotz der quasi Quarantäne-Periode (Legionellen) erwähnenswert. Diese Begegnung wurde sogar in der einzigen offiziellen Esperanto-Zeitschrift ausführlich gewürdigt.

Im neuen Jahr planen die 30 alten und neuen Mitglieder des Esperanto-Dreiecks Warstein-Stockum-Werl ihre bereits bestehenden Kontakte weiter zu vertiefen und u.a. vielleicht einen ersten gemeinsamen Besuch in der weltweit einzigen Esperanto-Stadt Herzberg/Harz.